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Nach dem „Silvesterstadl“ wird über die Zukunft der Show entschieden, die Francine Jordi und Alexander Mazza moderieren.

Ab 19 Euro zu haben

Silvester-Stadlshow: Tickets werden verramscht

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Wien - Wird der Silvesterstadl ein Flop? Aktuell werden die Tickets für die Stadlshow an Silvester im Internet verramscht. Interessiert der Musikantenstadl-Nachfolger keinen mehr?

Update vom 19. Dezember 2016: Dieses Jahr darf sich Graz über das Silvesterstadl 2016/2017 freuen. Wir verraten Ihnen, wo und wie Sie das Silvesterstadl 2016/2017 live im TV und im Live-Stream sehen können.

Update vom 12. Januar 2016: Aus und vorbei! Die "Stadlshow“ wird abgesetzt - zumindest in ihrer regulären Ausgabe. Das gaben die verantwortlichen Sender nun bekannt. Es gibt nur noch zwei Silvester-Sendungen.

Es gab Zeiten (vor der Stadlshow), da hieß es für treue Fans: Nach dem Musikantenstadl ist vor dem Musikantenstadl. Da schüttelte Karl Moik begeistert Hände und nahm seinen Anhängern das Versprechen ab, auch beim nächsten Volksmusikspektakel mit von der Partie zu sein. Später buchten dann die Andy-Borg-Jünger ganze Busflotten, um mit ihrem Idol in ausverkauften Hallen zu schunkeln. Das war einmal. Seit die Senderverantwortlichen von BR, ORF und Schweizer Fernsehen die Sendung zur Stadlshow umgerüstet haben, läuft der Verkauf nur schleppend. Mehr noch: Im Internet werden die Karten für die Silvester-Stadlshow in Linz bereits für einen Euro verramscht.

Silvester-Stadlshow: Tickets für 19 Euro zu haben

Offiziell kostet eine Karte für die Stadlshow an Silvester in der untersten Preiskategorie etwa 62 Euro. Eine Summe, die viele enttäuschte Volksmusikfans nicht mehr hinblättern wollen. Weil aber nichts die Stimmung mehr drückt als eine halb leere Halle, haben die meisten Internet-Anbieter die Preise schon deutlich reduziert. Rund 60 Prozent billiger gibt es die Karten bei den gängigen Ticket­verkäufern. Das Online-Portal viagogo.de verschleudert die wenig attraktiven Plätze auf der Südtribüne sogar für 19 Euro.

Für die Moderatoren Francine Jordi und Alexander Mazza dürfte diese Entwicklung nach der desaströsen Quote ihrer Premierenshow eine weitere Watschn sein. ­Nach ihrem Auftritt an Silvester wird sich entscheiden, ob die Stadlshow eine Zukunft im deutschen Fernsehen hat.

Stadlshow-Tickets für einen Euro? BR dementiert

Der Bayerische Rundfunk will als einer der für die Stadlshow verantwortlichen Sender von Ramschpreisen allerdings nichts wissen. "Entgegen eines Medienberichts sind knapp 90 Prozent der Tickets über den offiziellen Kartenverkauf bei oeticket.at verkauft worden. Seriöse Portale, die Tickets zu Dumpingpreisen verkaufen, sind uns nicht bekannt", sagte Pressesprecherin Veronika Körber gegenüber "Focus Online". Restkarten habe es bisher immer gegeben.

Ob und wie es mit der "Stadlshow" im neuen Jahr weitergehen wird, kann aber auch Körber nicht mit Bestimmtheit sagen: "Die Partnersender haben beschlossen, nach der Silvesterausgabe zu beraten und über die Zukunft der 'Stadlshow' zu entscheiden. Ein genauer Termin wurde nicht festgelegt." Allerdings kann man davon ausgehen, dass bei den Beratungen der Sender die Quoten der Silvetsre-Stadlshow im Mittelpunkt stehen werden.  

Stadlshow: Mazza und Jordi souverän

Jünger und frecher sollte das Format nach der Reform 2015 daherkommen. Die Idee war, auch der neuen Generation an Volksmusikern eine Plattform zu bieten. Doch der Mix aus Jürgen Drews, Claudia Koreck, Wolfgang Fierek und Django 3000 kam beim Publikum nicht an. Am Ende fühlte sich keine der Zielgruppen so richtig angesprochen, und das, obwohl Mazza und Jordi ihre Premiere recht souverän über die Bühne brachten.

Ob es ihnen gelingt, die Fangemeinde zum Jahreswechsel zurückzugewinnen? Die Gästeliste lässt wenig hoffen: Mit dabei sind Heino, das Nockalm Quintett, die Amigos, Bernhard Brink und als Newcomer das A-cappella-Ensemble Piccanto. 

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