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Ist Ludwig II. „Bayerns Bester“? BR-Zuschauer und Leser unserer Zeitung haben die Wahl.

Wer sind „Bayerns Beste“?

München - Die „Top 20“ stehen fest – Abstimmung des BR und unserer Zeitung geht in die entscheidende Phase

Ranglisten – oder neudeutsch „Rankings“ – sind nicht nur, was Vergleiche mittels absoluter Zahlen betrifft, ein gern gesehenes (und gelesenes) Element in unserer Medienlandschaft. Und warum nicht auch einmal in eine Ordnung bringen, was sich nicht nach mathematischen Grundsätzen „messen“ lässt? Nach Kategorien wie Lebensleistung oder Popularität etwa?

Nach dem Vorbild des ZDF („Unsere Besten“) suchen Bayerischer Rundfunk (BR) und unsere Zeitung nun „Bayerns Beste“. Leser und Zuschauer entscheiden über die Rangfolge der bedeutendsten – oder beliebtesten – Bayern aller Zeiten.

Fünfzig Kandidaten waren für die Endrunde nominiert, von denen die Teilnehmer der Aktion, also auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, durch Wahl per Postkarte oder übers Internet zwanzig ins Finale gewählt haben. Es handelt sich – in alphabetischer Reihenfolge – um Gustl Bayrhammer, Franz Beckenbauer, Bertolt Brecht, Ruth Drexel, Albrecht Dürer, Ludwig Erhard, Ottfried Fischer, Helmut Fischer, Jakob Fugger, Sebastian Kneipp, Ludwig II., Gerhard Polt, Joseph Ratzinger (Papst Benedikt XVI.), Tilman Riemenschneider, Wilhelm Conrad Röntgen, Sophie Scholl, Erni Singerl, Franz Josef Strauß, Karl Valentin und Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Von heute an bis zum 26. Mai wird an jedem Werktag einer der Kandidaten in der Sendung „Wir in Bayern“ (16.05 bis 17 Uhr) und in unserer Zeitung vorgestellt. Aus diesen „Top 20“ wird per TED der Sieger ermittelt (Näheres dazu siehe am Ende dieses Artikels). Am 29. Mai ist dann das Finale, an dem Zuschauer und Leser erfahren, wer „Bayerns Beste(r)“ ist.

Erster Kandidat ist Ludwig II., der „Märchenkönig“ (1845 bis 1886). Bereits mit 18 bestieg er den Thron. Unerfahren und mit mehr Begeisterung für die Mythenwelt Richard Wagners als für das Management eines Königreichs, zog er sich schon bald in seine eigene Welt zurück. Ohne seine Schlösser wäre der Freistaat ärmer an beeindruckenden Zeugnissen der Baukunst („Herrenchiemsee“, „Linderhof“, „Neuschwanstein“), die zu Magneten des internationalen Tourismus wurden. Zu seinen Lebzeiten allerdings drohte der bayerischen Staatskasse durch die Bauwut des Monarchen der Bankrott, weshalb man ihn schließlich absetzte. Sein ungeklärter Tod im Starnberger See bleibt eines der größten Rätsel der Kriminalgeschichte.

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Und so wird abgestimmt: Rufen Sie werktags zwischen 16.05 und 17 Uhr, also während der Sendung „Wir in Bayern“, die TED-Nummer des jeweiligen Kandidaten an (14 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom). Für Ludwig II. lautet die Nummer 0137-21102-10. Mit der Abgabe der Stimme nimmt jeder Anrufer automatisch an der Verlosung von täglich drei DAB-Radiogeräten teil. Die Liste aller 20 TED-Nummern findet sich im Internet unter BR-online.

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