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Start ins virtuelle Zeitalter: Moderator Stefan Scheider im neuen „Rundschau“-Studio. 

Allein unter Robotern

So sieht das neue Nachrichtenstudio des BR aus

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Der Bayerische Rundfunk stellte sein neues Nachrichtenstudio vor – Künftig wird die „Rundschau“ in HD gesendet.

München - Mit den Kameraleuten flachsen, während gerade ein Einspielfilm läuft – das können „Rundschau“-Moderator Stefan Scheider und seine Kolleginnen und Kollegen künftig nicht mehr. Im neuen Nachrichtenstudio des Bayerischen Rundfunks (BR) in München-Freimann, aus dem ab 7. August gesendet werden soll, stehen dann drei Kameraroboter, die vom Regieraum aus gesteuert werden. Auch sonst gibt es mit der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Studios einige technische Neuerungen, über die der Münchner Sender gestern informierte.

Künftig wird – wie im Ersten („Tagesschau“, „Tagesthemen“) und im ZDF („heute“, „heute journal“) – in HD (High Definition) und nicht mehr in SD (Standard Definition) gesendet. Eine neue Technik ermöglicht es, in Echtzeit Bilder und Grafiken einzuspielen. Neu ist auch eine zweite, „kleine Regie“, die – unabhängig vom eigentlichen Team – auf sogenannte Breaking News reagieren, Nachrichtensendungen parallel zum Regelprogramm vorbereiten und gegebenenfalls auch schon vor der Fernsehausstrahlung online „ausspielen“ kann.

„Wir sind künftig journalistisch noch besser, bildstärker, effizienter und letztlich kostengünstiger als bisher“, sagte BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs. Laut „Rundschau“-Redaktionsleiterin Anja Miller soll die „Zukunftstechnik“ des neuen Studios später auch im derzeit im Bau befindlichen trimedialen Aktualitätenzentrum zum Einsatz kommen.

rog

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