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Seit zehn Jahren spielt Sophie Wepper mit ihrem Vater Fritz in "Mord in bester Gesellschaft".

"Mord in bester Gesellschaft"

Abschied mit Wehmut: Sophie Wepper zum Aus ihrer ARD-Reihe

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München - Nach zehn Jahren ist Schluss: Die ARD beendet ihre Reihe Mord in bester Gesellschaft. In der tz spricht ­Sophie Wepper über das Ende dieser Erfolgs­geschichte.

Frau Wepper, sind Sie schon im Weihnachtsstress? 

Sophie Wepper: Im Stress bin ich nicht. Aber wegen des Wetters komme ich grad auch noch nicht so richtig in Weihnachtsstimmung. Aber das wird schon noch (lacht). 

Wie feiern Sie denn? 

Wepper: Wir feiern mit meiner Familie am Tegernsee, ganz gemütlich. An Heiligabend bringt jeder etwas zu Essen mit, dann ist die Arbeit gut verteilt. Und am ersten Weihnachtstag sind wir bei meinem Onkel Elmar. Der ist dieses Jahr dran mit der Weihnachtsgans, und das macht er immer ganz toll. 

Die ARD hat Ihnen nicht grad ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht: Sie stellt „Mord in bester Gesellschaft“ ein. 

Wepper: Dies ist eine Entscheidung des Senders, die wir so hinnehmen müssen. Natürlich ist das traurig und ich empfinde Wehmut darüber, aber irgendwann muss ja mal Schluss sein, und die Entscheidung macht auch Platz für etwas Neues. Ich freue mich, dass wir diese Reihe fast zehn Jahre lange machen durften und uns die Zuschauer immer noch gerne sehen. Lieber gehen wir, solange sie noch sagen: Schade, dass es vorbei ist. 

Was nehmen Sie persönlich mit aus der Zeit? 

Wepper: Was bleibt sind viele wundervolle, glückliche Erinnerungen und unvergessliche Erlebnisse. Vor allem aber tolle Begegnungen mit Schauspiel- und Teamkollegen, aus denen zum Teil auch wunderbare Freundschaften gewachsen sind. Die bleiben natürlich und wir brauchen ja zum Glück keinen „Mord“ um uns auf ein Glas Wein zu treffen! 

Schauen Sie sich die frühen Folgen manchmal an, vielleicht auch, um zu sehen, wie Sie sich verändert und entwickelt haben? 

Wepper: Ja, tatsächlich stolpere ich ab und zu über eine alte Folge, wenn sie im Fernsehen wiederholt wird. Die sehe ich dann aber gar nicht so gerne, ich schaue am liebsten die aktuellen Folgen – eben weil man sich ja weiterentwickelt hat. Wenn es doch mal passiert, dass ich die alten Folgen sehe, erinnere ich mich vor allem an die Zeit der Dreharbeiten und an das, was seinerzeit so passiert ist in meinem Leben. Ich habe mal für das Traumhotel in Thailand gedreht. Jedes Mal, wenn ich davon nur fünf Minuten sehe, bin ich sofort wieder vor Ort und habe die unglaublich lustige Zeit, die wir dort hatten, vor Augen. Erinnerung auf Knopfdruck sozusagen. 

Anfang des Jahres werden Sie die letzte Folge „Mord in bester Gesellschaft drehen“. Wünschen Sie sich für Ihre Rolle ein Happy End mit dem Kommissar Donald Becker alias Wayne Carpendale? 

Wepper: Ich denke für die Figuren wäre es schon ein schöner Abschluss, wenn sie noch zueinander finden würden. Aber ich weiß nicht, was sich die Autoren überlegt haben und lasse mich überraschen. 

Gibt es schon neue Projekte für die Zeit nach „Mord in bester Gesellschaft“? 

Wepper: Noch nichts, das spruchreif wäre. 

Würden Sie gerne wieder mit Ihrem Vater zusammenarbeiten? 

Wepper: Wir hatten immer große Freude an der gemeinsamen Arbeit und haben die Zeit sehr genossen, aber erst einmal sind keine weiteren gemeinsamen Projekte geplant. Zum einen soll „Mord in bester Gesellschaft“ in dieser Hinsicht für sich stehen und zum anderen kann man diese Konstellation nicht beliebig oft wiederholen, da würde der Reiz verloren gehen. Andererseits: Sag niemals nie (lacht). 

Interview: Stefanie Thyssen

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