Spanier schicken Blödel-Barden zum Grand Prix

Madrid - Jahrein, jahraus hatte Spanien beim Eurovision Song Contest nichts zu bestellen. Der letzte Sieg liegt genau 40 Jahre zurück. Nun nehmen die Spanier bittere "Rache" am Grand Prix. Bei der Auswahl des spanischen Kandidaten entschieden sie sich dafür, sich über das Festival lustig zu machen und einen Komiker zum Finale am 24. Mai nach Belgrad zu schicken. Die spanischen TV-Zuschauer stimmten für die Spaßfigur Rodolfo Chikilicuatre und dessen Ulknummer "Baila el Chiki-chiki" (Tanz den Chiki-chiki).

Die Entscheidung sorgte in Spanien für gehörigen Wirbel und löste knapp zwei Monate vor dem Grand Prix eine heftige Debatte aus. Die einen finden die Wahl lustig und bescheinigen dem TV-Publikum, Humor bewiesen zu haben. Die anderen sprechen von einer "Schande" und empören sich darüber, dass ihr Land bei dem Festival durch einen "unwürdigen" Beitrag vertreten sein wird.

Das Stück des Komikers, hinter dem sich der Schauspieler David Fernández verbirgt, ist eine Parodie auf die Reggaeton-Musik und hört sich an wie eine Mischung von Hip-Hop und Kinderlied. Der Text enthält neben sprachlichen Gags eine Aufzählung von Prominenten, die angeblich bereits den "Chiki-chiki" tanzen.

Mit seinem Ulk-Stück tritt der Komiker in die Fußstapfen ehemaliger deutscher Grand-Prix-Teilnehmer wie Guildo Horn ("Guildo hat euch lieb"/1998) oder Stefan Raab ("Wadde Hadde Dudde Da?"/2000).

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