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Jochen Breyer (hier mit Olli Kahn) wird das "Aktuelle Sportstudio" moderieren.

Premiere am 16. November

Sportstudio: Breyer ersetzt Steinbrecher

Mainz - Pünktlich zum 50. Geburtstag des „aktuellen Sportstudios“ hat das ZDF Jochen Breyer als neuen Mann in die Moderatoren-Riege aufgenommen.

Der 30-jährige Journalist aus dem eigenen Haus ersetzt zukünftig Michael Steinbrecher, der sich an diesem Samstag mit seinem 324. Auftritt als Sportstudio-Moderator verabschiedet. Steinbrecher ist damit hinter TV-Legende Dieter Kürten (375) die Nummer zwei in der Hitliste der Einsätze. Der ZDF-Klassiker flimmerte erstmals am 24. August 1963, parallel zum Start der Fußball-Bundesliga, in Schwarz-Weiß-Bildern über den Bildschirm.

„Jochen Breyer ist ein junger Journalist mit herausragenden Talenten. Ich habe seinen Weg ein wenig begleitet, er wird auch als Moderator des "Aktuellen Sportstudios" Akzente setzen“, erklärte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz am Freitag. Seine erste Sendung moderiert Breyer am 16. November. „Mit dem "Aktuellen Sportstudio" bin ich aufgewachsen. Es moderieren zu dürfen, ist eine große Ehre“, teilte der Redakteur mit. „Und ich würde gerne dazu beitragen, das journalistische Profil der Sendung weiter zu stärken.“

Aktuelles Sportstudio: Scharfschützen an der Torwand

Aktuelles Sportstudio: Scharfschützen an der Torwand

Breyer, der bereits Champions-League-Übertragungen sowie das ZDF-Morgenmagazin moderiert hat, setzte sich gegen andere Interessenten durch. „Es gab mehrere Bewerbungen, auch von anderen Kollegen aus anderen Häusern“, berichtete Gruschwitz. „Jochen Breyer zeigt mit seiner Champions-League-Moderation Schlagfertigkeit, Witz und eine hohe Kompetenz in Sachen Fußball. Mit ihm werden wir das "Aktuelle Sportstudio" weiter verjüngen“, erklärte ZDF-Chefredakteur Peter Frey.

Die große Jubiläumssendung zum 50. Geburtstag hatte das ZDF bereits vor zwei Wochen ausgestrahlt. Sie lief parallel zum Saison-Start der Fußball-Bundesliga, die das Sportstudio seit der Gründung vor 50 Jahren immer begleitet hat. An diesem Samstag steht Steinbrecher im Mittelpunkt, der seit 1992 zum Kreis der Moderatoren gehörte. Nach seinem Abschied bleibt er aber weiterhin dem Mainzer Sender verbunden. Im nächsten Jahr soll er bei der Fußball-WM in Brasilien von der deutschen Mannschaft berichten.

dpa

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