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Francine Jordi (38) und Alexander Mazza (43) bei der Silvester-Stadlshow.

Aus für Musikantenstadl-Nachfolger

"Stadlshow" wird abgesetzt! Nur noch Silvester-Stadl

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München - Aus für den"Musikantenstadl"- Nachfolger! Die "Stadlshow" wird eingestellt. Es soll nur noch zwei Sendungen und zwar zu Silvester geben.

Update vom 19. Dezember 2016: Jubel für alle Stadlshow-Fans und Schlager-Anhänger. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine eigene Sendung zu Silvester. Alle Gäste und alle Informationen TV und Live-Stream finden Sie in unserem vorbereiteten Text zur Silvesterstadl-Show 2016/17.

Die Partnersender ORF, BR/Das Erste und SRF haben bei der "Stadlshow" die Notbremse gezogen. Der Nachfolger des "Musikantenstadl" wird eingestellt. Die Silvestershow soll allerdings fortgeführt werden. In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Partnersender vom Dienstag heißt es:

"Nach eingehender Analyse der beiden Sendungen im September und zu Silvester sind die Partnersender ORF, BR/Das Erste und SRF zu dem Entschluss gekommen, die regulären Ausgaben der 'Stadlshow' nicht fortzusetzen. Die Silvesterausgabe mit Publikumslieblingen und Stars der Branche hat jedoch gezeigt, dass das Format auf diesem Sendeplatz Potenzial hat.

Die Partnersender sind nun übereingekommen, ihrem Publikum auch in diesem und im nächsten Jahr (2016 und 2017) zu Silvester eine gemeinsame Show aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen zu präsentieren. Details dazu werden im zweiten Halbjahr 2016 bekannt gegeben."

Ob Francine Jordi (38) und Alexander Mazza (43) auch künftig die Silvester-Shows moderieren werden, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Mit dem neuen Moderatorenduo sowie einer rundum erneuerten Kulisse sollte das TV-Format im vergangenen Jahr verjüngt werden. Das Debüt der "Stadlshow" im September in Offenburg geriet zu einem Mega-Flop: Nur 2,5 Millionen Zuschauer schalteten ein - ein Rekordtief in der Geschichte des Volksmusikklassikers. Jordi und Mazza halbierten fast die vorherige Quote von Musikantenstadl-Moderator Andy Borg (4,4 Millionen). Auch das Medienecho auf die renovierte Volksmusiksendung war verheerend. Von "Vollflop" und "Desaster" war die Rede, der neuen Show fehle die Seele, monierte ein Kritiker.

Auch bei der Silvester-Stadlshow im österreichischen Linz unterboten Jordi und Mazza die Quoten ihres Vorgängers: Lediglich 2,81 Millionen Zuschauer schalteten in der ARD ein, während 2014 noch 3,93 Millionen Menschen erreicht wurden.

Francine Jordi äußerte sich bereits auf ihrer Facebook-Seite zum Aus der regulären "Stadlshow". So wirklich nach Abschiedsschmerz klingt das Posting allerdings nicht:

meine lieben, die fernsehstationen haben entschieden, dass die regulären ausgaben der stadlshow nicht fortgesetzt...

Posted by Francine Jordi (offizielle Fanseite) on Dienstag, 12. Januar 2016

Zudem geht aus dem Facebook-Posting nicht hervor, ob Francine Jordi wieder bei der nächsten Silvester-Stadlshow zu sehen sein wird. Auf der Facebook-Seite der "Stadlshow" gibt es noch keine Reaktion zum Aus der Sendung.

Stadlshow: Musikantenstadl seit 1981 im TV

Somit haben Jordi und Mazza einen echten TV-Dinosaurier beerdigt. Im März 1981 wurde der erste "Musikantenstadl" aus dem österreichischen Enns ausgestrahlt. Karl Moik prägte die Sendung 25 Jahre lang. Dann übernahm Andy Borg das Ruder. Für ihn war nach neun Jahren Schluss. Sowohl Moik als auch Borg gingen nicht freiwillig. Der Kult-Moderator Moik starb im Frühjahr 2015. Eine Rückkehr von Andy Borg bei der nächsten Silvester-Stadlshow ist theoretisch möglich. Allerdings hatten die Partnersender zuletzt betont, dass dies nicht vorgesehen sei.

fro

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