Statt Fußball künftig Handball?

- Der Pay-TV-Sender Premiere will nach dem endgültigen Verlust der Fußballbundesliga neue Wege in seinem Sportangebot beschreiten. "Wir stehen in abschließenden Verhandlungen mit den Rechtegebern", sagte Vorstandsmitglied Carsten Schmidt. Neben der Handballbundesliga, für die man bereits ein Angebot abgegeben habe, seien auch andere Sportarten interessant. Um welche es sich dabei handelt, wollte der 42-Jährige jedoch nicht sagen.

Zudem verspricht sich Schmidt von den Übertragungen im Internet-TV, das die Telekom in Zusammenarbeit mit Premiere von der kommenden Saison an anbieten wird, einen zukunftsorientierten Verbreitungsweg. "Die Bundesliga ist sicherlich ein Verlust, den wir aber schnell kompensieren werden durch die Partnerschaft mit der Telekom. Und da glaube ich, dass wir in den nächsten zwei, drei Jahren sehr interessante neue Konstellationen im deutschen Fernsehmarkt haben werden", sagte Schmidt, der bis zuletzt auf eine Beteiligung an der Bundesliga via Kabel und Satellit über den Partner Telekom gehofft hatte.

Die Telekom hatte jedoch am Mittwoch den Erwerb der Namensrechte an der Bundesliga bekanntgegeben und im Gegenzug bis 2009 auf die zunächst anvisierten Übertragungen via Kabel und Satellit in Zusammenarbeit mit Premiere verzichtet (wir berichteten). Künftig wird Arena damit einziger Abonnementkanal sein, der die Bundesliga live anbietet.

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