"Superstar" Thomas Godoj kann Erfolg kaum fassen

Hamburg - Am 17. Mai wurde Thomas Godoj vom deutschen Fernsehpublikum zum "Superstar" gekürt. In der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) setzte sich der 30 Jahre alte Sänger aus Recklinghausen gegen insgesamt 30 000 Konkurrenten durch.

Am 23. Juni erschien seine erste Single "Love is you", an diesem Freitag hat er bei "The Dome 46" in Bremen seinen ersten großen Live-Auftritt nach DSDS. "Ich fühle mich immer noch wie im Traum", sagte Godoj in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Sie sind jetzt seit knapp zwei Wochen "Superstar". Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Godoj: "Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, wenn ich in Fernsehsendungen auftrete und bin überwältigt, dass ich jetzt zum Beispiel beim Stefan Raab sein darf. Ich fühle mich immer noch wie im Traum. Ich durfte sogar zur Formel 1 nach Istanbul reisen. Da dann zwischen Niki Lauda und Kai Ebel zu stehen, das hat schon was. Natürlich gehört der Presse-Marathon auch dazu. Allein heute habe ich mindestens zehn Interviews vor mir."

Von den wenigsten Ihrer "Superstar"-Vorgänger hört man noch. Warum glauben Sie, dass das bei Ihnen selbst anders wird?

Godoj: "Ich weiß ja nicht, ob es anders wird. Schließlich kann ich nicht in die Zukunft sehen. Ich kann nur Gas geben und versuchen, das beste aus dieser Chance zu machen. Also: Ranklotzen und sich überraschen lassen. DSDS war eine tolle Ausbildung. Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt."

Ihr Vorgänger Mark Medlock arbeitet erfolgreich mit Dieter Bohlen zusammen. Ihre Songs hat Bohlen nicht geschrieben und auch nicht produziert. Warum nicht?

Godoj: "Es ist ja kein Muss. Es steht ja nirgendwo, dass man mit dem Dieter Bohlen zusammen arbeiten muss. Mir wurden mehrere Songs vorgestellt und ich habe mich dann für "Love is you" entschieden. Das heißt aber nicht, dass ich mich bewusst gegen Dieter entschieden habe. Wir verstehen uns gut. Ich bin froh, dass ich jetzt bei meinem Album mitwirken darf und zum Beispiel auch Liedtexte mitschreiben konnte. Außerdem habe ich "Let it be" als Cover-Song mit auf die CD nehmen können. Den finde ich cool."

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