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„Sieben Stunden“: BR verfilmte Fall der Gefängnis-Psychologin Susanne Preusker

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Bibiana Beglau (von links) und Till Firit im BR-Drama „Sieben Stunden“.
Bibiana Beglau (von links) und Till Firit im BR-Drama „Sieben Stunden“. © Barbara Bauriedl/BR/Arte/dpa

Die ehemalige Gefängnispsychologin Susanne Preusker wurde 2009 von einem Häftling sieben Stunden lang vergewaltigt. Der BR hat den Fall mit dem Drama „Sieben Stunden“ verfilmt.

München - Diese Stunden waren für die ehemalige Therapeutin der JVA in Straubing Susanne Preusker wahrscheinlich die schlimmsten ihres Lebens. Sie wurde 2009 von von einem Häftling überwältigt und über sieben Stunden lang vergewaltigt, weil sich die Sicherheitskräfte nicht trauten, einzugreifen. 

Das Verbrechen bildet die Grundlage für den vom Bayerischen Rundfunk (BR) produzierten Fernsehfilm „Sieben Stunden“. Das Drama wird heute Abend in einer TV-Premiere ab 20.15 Uhr auf Arte ausgestrahlt. 

Drama „Sieben Stunden“ auf Arte: Handlung nah an der Realität

Der Fall machte im Jahr 2009 bundesweit Schlagzeilen. Die Handlung des Films orientiert sich nahe an der Realität, über die Susanne Preusker 2011 ein Buch veröffentlichte, wie tz.de* berichtete. Im Film wird sie von Bibiana Beglau gespielt.

Im Film gelingt es der Hauptfigur, das Erlebte zu überwinden und wieder ein normales Leben zu führen. In der Realität gab es allerdings kein Happy End. Susanne Preusker hat sich im Februar 2018 das Leben genommen. Sie hat die Dreharbeiten zu „Sieben Stunden“ unterstützt und den fertigen Film vor ihrem Tod auch noch gesehen.

sch

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