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Pferdezüchter Florian Schelle (li.) war gut mit Tamme Hanken befreundet.

"Er war unglaublich sensibel und feinfühlig"

Tamme Hanken: So trauert ein guter Freund aus Oberhaching um ihn

München - Tamme Hanken hatte auch im Umland von München viele Freunde und Bewunderer. Ein Pferdezüchter erinnert sich an die letzte Begegnung mit dem "XXL-Ostriesen".

Update vom 24. Oktober 2016: Zwei Wochen ist TV-Star Tamme Hanken nun tot. Seine Witwe Carmen meldet sich nun per Facebook - wütend auf Menschen, die illegal Produkte mit dem Namen Tamme Hanken verkaufen.

Update vom 15. Oktober 2016: Große Trauer um den "Pferdeflüsterer": Mit einer bewegenden Traueranzeige nehmen die Hinterbliebenen nun Abschied von Tamme Hanken.

Update vom 13. Oktober 2016: Tamme Hanken starb Hotel-Gasthof "Drei Mohren" an Herzversagen. Hotel-Chef Dietrich Köhler spricht nun über die letzte Minuten von Tamme Hanken in Garmisch-Partenkirchen.

Er war in Ostfriesland zu Hause, aber sein Herz hing auch an Bayern: Tamme Hanken. Dieser Hüne von Mensch, der Knochenbrecher, der Tiere von schwerem Leid kurieren und Menschen begeistern konnte wie kein Zweiter, war oft im Oberland unterwegs. Am Montag ist er im Alter von 56 Jahren an Herzversagen gestorben – in einem Hotel-Gasthof in Garmisch-Partenkirchen, wo er gerade Urlaub machte, wie das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt berichtet.

Tamme Hanken war oft bei Florian Schelle in Oberhaching zu Gast.

Wenige Tage vor seinem Tod hatte Hanken noch in bayerischer Tracht auf der Wiesn gefeiert, für die Fotografen posierte er mit Schausteller Horst Berger vom „Vogeljakob“ und wirkte fit und bestens gelaunt. Nichts deutete darauf hin, dass es ihm schlecht ging. Sein Tod kam völlig überraschend.Auch für den Oberhachinger Pferdezüchter Florian Schelle, der Hanken sehr gut kannte. „Tamme und ich haben uns vor sechs Jahren auf einer Veranstaltung kennengelernt“, erzählt er im Gespräch mit der tz. Aus der Bekanntschaft wurde Freundschaft. Die Liebe zu Tieren verband die beiden besonders, man besuchte sich gegenseitig. Zuletzt war Hanken vor etwa drei Wochen auf dem Schelle-Hof zu Gast. „Er war ja über zwei Meter groß, hatte riesige Hände, eine insgesamt gewaltige Statur“, erinnert sich Schelle. „Und doch war er ein unglaublich sensibler und sehr feinfühliger Mensch. Als ich den Anruf bekam, dass er gestorben ist, war ich geschockt.“ Von einer Krankheit oder gesundheitlichen Problemen habe er nichts gewusst, sagt Schelle.

Auch beim Münchner Privatsender Kabel eins, wo er als Knochenbrecher on Tour vor der Kamera stand, ist die Trauer um Hanken groß. Der kommende Sonntag wird dort zum Tamme-Hanken-Tag: Zum Gedenken an den Tierheiler wird es ab 8.15 Uhr ein Sonderprogramm mit alten Folgen geben. Das NDR Fernsehen zeigt heute ab 20.15 Uhr Unvergessen – Tamme Hanken. Erinnerungen an den XXL-Ostfriesen.

tz

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