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„Tatort“-Theorie auf Twitter: Dieser Fakt liefert den eindeutigen Hinweis auf den Täter

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Von: Yasina Hipp

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Das Kölner Tatort-Ermittlungsduo Max Ballauf und Freddy Schenk.
Das Kölner Tatort-Ermittlungsduo Ballauf und Schenk. © Martin Valentin Menke/WDR/Bavaria Fiction GmbH/ARD/dpa

Jeden Sonntag lockt der ARD-„Tatort“ Millionen Deutsche vor den Fernseher. Auf Twitter verfestigt sich nun eine Theorie, mit der man schon zu Beginn der Folge den Täter ermitteln kann.

München - Seit über 40 Jahren ist der ARD-„Tatort“* eine feste Größe in der deutschen TV-Landschaft. Fast jeden Sonntag flimmert eine Folge über den Bildschirm. Die unterschiedlichsten Ermittler-Teams decken in verschiedenen Städten Verbrechen auf und jagen die verschiedensten Täter. Inzwischen gibt es 1185 Folgen der deutschen Kult-Krimi-Reihe von der ARD*. Auf Twitter* wird zu jeder Folge immer heiß mitdiskutiert - mal hagelt es Kritik, mal zeigen sich die Zuschauer begeistert von der Story. Auf der Plattform verfestigt sich nun eine Theorie, dabei geht es um den jeweiligen Bösewicht einer jeden Folge.

„Tatort“: Ein Blick auf die Besetzung lohnt sich

Unter einigen Twitter-Usern und eingefleischten Tatort-Zuschauern verbreitet sich die Theorie, dass anhand eines Faktors der Besetzung zu erkennen ist, wer der Täter ist. Wer die 90-minütigen Krimis gerne anschaut, ohne schon vorher zu wissen, wer der Täter ist, sollte die folgenden Zeilen besser nicht lesen.

Die Theorie der findigen Twitter-User lautet: Der bekannteste Schauspieler oder die bekannteste Schauspielerin aus dem Cast ist der Täter. Schon ein Tweet aus dem Jahr 2010 weist auf diese Verbindung hin. Der Urheber schreibt: „Das Tatort-Gesetz: §1; der/die bekannteste Schauspieler/in ist es.“ Er bezog sich damals auf den Kölner Tatort „Schmale Schultern“ mit den beiden Kommissaren Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). Damals spielte Schauspielerin Nina Petri, bekannt aus „Lola rennt“ oder „Allein unter Frauen“, die Täterin Claudia Otten.

„Tatort“: These bestätigt sich auch aktuell

Auch ein anderer Twitter-User bestätigt die These. Zum Münchner Tatort „Die ewige Welle“ vom 4. April 2021 schreibt er: „Es stimmt mal wieder: Der bekannteste Schauspieler ist der Mörder.“ Hier gab der österreichische Schauspieler Andreas Lust den Bösen Mikesch Seifert zum Besten.

Schauspieler Andreas Lust
Schauspieler Andreas Lust mimte Mikesch Seifert im Münchner Tatort „Die ewige Welle“. © imago/Christian Behring

Auch eben diesem Urheber fiel die Verbindung zwischen Bekanntheits-Grad und Täterschaft erneut am 11. Dezember 2021 auf. „Wie läuft das eigentlich beim #Tatort Casting ab: ‚Sie sind die bekannteste Schauspielerin, also wären sie automatisch die Mörderin.‘“, schreibt er über die Täterschaft von Karoline Eichhorns Charakter Charlotte Aufhoven im Tatort „Und immer gewinnt die Nacht“ aus Bremen. Das bestätigt auch ein weiterer User und gibt sich schockiert: „Karoline Eichhorn ist die Täterin. Und die bekannteste Schauspielerin aus dem heutigen Cast. Leute, das darf kein Gesetz sein.“

„Tatort“-Täter: Stimmt die These?

Bei den genannten Beispielen ist wohl tatsächlich eine Wechselwirkung zwischen Bekanntheit des Schauspielers und der Täterschaft zu entdecken. Um daraus eine handfeste Theorie zu machen, müssten echte „Tatort“-Experten ran und alle Folgen nochmals anschauen und die Bekanntheit der Täter einordnen.

Wem ein bisschen raten allerdings Freude bereitet, kann die These ja beim nächsten „Tatort“ testen. Zum Beispiel am neuen Münsteraner Tatort „Des Teufels langer Atem“*. Im Cast sind unter anderem Banafshe Hourmazdi, Judith Goldberg, Kerstin Thielemann und Kim Riedle. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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