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Szene aus dem neuen Wien-Tatort: Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) ermitteln. 

Fall "Sternschnuppe" in Wien

Warum Ihnen der Tatort heute gefallen wird

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Wien - Schauen Sie sich heute den Wien-Tatort "Sternschnuppe" an. Die Kommissare haben noch nie so viel geflirtet. Nebenbei ermitteln sie am Set einer Castingshow. Die TV-Kritik.

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Update vom 6. Mai 2016: Wie gut ist der neue Tatort aus Münster? Wir sagen: Das Einschalten lohnt sich diesmal nur bedingt.

Update vom 29. April 2016: Am 1. Mai kommt der Tatort "Narben" aus Köln. Lohnt sich das Einschalten?

Wer Castingshows verabscheut, wird sie nach dem neuen Wien-Tatort (Sonntag, 7. Februar, 20.15 Uhr im Ersten) noch schauriger finden. Die Kommissare Moritz Eisner und Bibi Fellner fahren in ihrem Fall "Sternschnuppe" zu einer Villa, in der ein Musikproduzent und Jurymitglied von "Sing deinen Song" nackt und stranguliert in seiner Dusche "steht" – nur wenige Tage vor dem Finale der Show. 

Zunächst scheint der Fall klar: Der Typ hat es vermutlich bei einem Sexspiel übertrieben – nicht mit seiner Ehefrau, sondern mit irgendjemandem. Denn seine Frau behauptet, an dem Abend bei ihrem jüngeren Liebhaber geschlafen zu haben. Überhaupt scheinen der Musikmanager und seine Frau eine untypische Beziehung geführt zu haben. Statt laut loszuschluchzen, gibt sich die Witwe bei der Vernehmung gefasst und protzt mit ihrem Reichtum. Irgendwann heuchelt sie dann aber doch, traurig zu sein: "Ich glaube, es wird langsam Zeit für mich, zu weinen." Eine groteske Szene. 

Tatort in Wien zeigt heute "Mechanismen einer verkackten Fernsehshow"

Die Obduktion der Leiche ergibt, dass ein zerknüllter Liedtext in der Kehle des Toten steckte. Und dass dieser Udo Hausberger ein Ekelpaket war, der jeden gedemütigt hat. Also doch Mord? 

Eisner (Harald Krassnitzer) und Fellner (Adele Neuhauser) ermitteln im neuen Wien-Tatort weiter. Sie sprechen mit jungen musikalischen Menschen, die für Berühmtheit alles tun, und mit Müttern, die ihnen dabei zusehen und das Beste hoffen. Sie sprechen mit einer Show-Verantwortlichen, die Sätze wie "Sorry, wir sind hier beim Privatfernsehen, nicht bei der Caritas" raushaut und die den Kommissaren "die Mechanismen einer verkackten Fernsehshow" erklärt.    

Eisner und Fellner reden im Tatort heute über Sex und Beziehungen 

Es wird den meisten Zuschauern des Wien-Tatorts gefallen, diesen Fall mitzulösen und sich über die Dialoge zu amüsieren. Vermutlich wird es den Zuschauern noch mehr gefallen, auch bei den Kommissaren hinter die Kulissen zu schauen. So privat und gefühlvoll haben sich die Ermittler selten gezeigt. Sie reden über Sex, über Sehnsüchte und die Frustrationen des Singlelebens. Schon in einer der ersten Szenen zanken sich Eisner und Fellner im Auto. "Schlecht gelaunt bist du mir lieber", ärgert sich Bibi. "Und du bist nüchtern nicht zum Aushalten", kontert Moritz. Alles wieder gut, beide lachen. 

Später fragt ein Sexualtherapeut die beiden Wiener Kommissare: "Haben Sie noch nie eine Beziehung in Erwägung gezogen?" Eisner und Fellner spielen ihr Entsetzen, als sie draußen stehen, sagt Eisner: "Es gibt viele, die denken, wir wären ein Paar." Bibi Fellner: "Wir haben den Punkt verpasst." Das glauben die Zuschauer ihr nicht. Dafür flirtet das Duo zu viel – und kommt sich näher.

So beliebt sind die Kommissare vom Tatort heute

Die Kommissare im Wien-Tatort, Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser), liegen im Quoten-Ranking des Tatorts zwar auf Platz 18 (Boerne und Thiel aus Münster auf Rang 1). Doch sie könnten mit ihrem neuen Fall höher rutschen. 

Tatort in Wien heute: Das sind die Sendezeiten vom Fall "Sternschnuppe"

Das Erste: am 7. Februar um 20.15 Uhr

EinsFestival: am 7. Februar um 21.45 Uhr und 23.45 Uhr

Sie können den Wien-Tatort auch nachträglich in der ARD-Mediathek anschauen. 

sah

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