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Sibel Kekilli überzeugte im Tatort

Tatort-Kritik: Gute Kekilli, schlechter Film

Kiel - Haben wir sie uns nicht genau so gewünscht? Diese Sarah Brandt (Sibel Kekilli) passt hervorragend zu dem wortkargen Kommissar Borowski (Axel Milberg):

Sie ist frech, intelligent und handwerklich begabt. Viel mehr weiß man nach dem ersten Auftritt von Kekilli im Kieler „Tatort“ zwar noch nicht über die junge Frau mit der roten Lederjacke und dem Faible für Computer – aber man möchte sie gerne wiedersehen. Die Chemie zwischen Borowski und Brandt, sie stimmt. Ja, bisweilen knistert es sogar. Und noch etwas spricht für die gemeinsame Zukunft: Wenn Kekilli endlich mal was anderes spielen darf als die übliche Deutsch-Türkin, bietet sie einem alten Hasen wie Milberg prompt Paroli.

Doch das war es dann auch schon mit dem Lob für den Film „Borowski und eine Frage von reinem Geschmack“. Denn dieser „Tatort“ weiß sonst nicht zu überzeugen. Vieles von dem, was Autor Kai Hafemeister in die Geschichte geschrieben hat, ist wenig plausibel. Das fängt schon damit an, dass Borowski von Anfang an ermittelt: Schickt man sofort einen Mordkommissar los, wenn ein Jugendlicher nach dem Konsum eines Energy-Drinks an einem allergischen Schock stirbt? Und ist die Idee, den Toten nach der Autopsie eine Nacht bei seinem Vater zu lassen, damit der Abschied nehmen kann, nicht zumindest perfide? Die Figuren sind außerdem nicht stimmig gezeichnet: Esther Schweins kann gar nicht gut genug spielen, um aus der hyperehrgeizigen Molkerei-Chefin mehr zu machen als eine Karikatur. Und dann ist da noch der abstruse Plan des verzweifelten Vaters, der seinen Sohn in den letzten Film-Minuten rächen will. Nein, da hilft nicht mal eine hervorragende Sibel Kekilli.

Alle Tatort-Teams ab Herbst 2012

Thierry Backes

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