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Lisa Wagner mit Udo Wachtveitl (li.) und Miro Nemec.

Drei gewichtige Gründe

Personalwechsel beim Münchner "Tatort"

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München - Zuschauer des beliebten "Tatort" aus München müssen sich ab der übernächsten Folge auf einen Personalwechsel gefasst machen. Dieser hat drei gute Gründe.

Sie kam ins Spiel, wenn die Kommissare nicht mehr weiter wussten: In vier Folgen des Münchner Tatorts hat Lisa Wagner an der Seite von Udo Wachtveitl und Miro Nemec die Fallanalytikerin Christine Lerch gespielt. Der fünfte Film mit ihr, der am 23. Oktober ausgestrahlt wird (und ein echtes Glanzstück geworden ist!), wird ihr letzter sein. Die Schauspielerin verlässt das Krimiteam des Bayerischen Rundfunks wieder. Die Gründe sind vielfältig.

Zum einen hat Wagner im ZDF ihre eigene Krimireihe: Als Kommissarin Heller holt sie dort regelmäßig am Samstagabend den Quotensieg. Anfang kommenden Jahres wird die nächste Folge gedreht, ein Ende ist nicht in Sicht. Zum Zweiten steht Lisa Wagner, geboren 1979, seit dieser Spielsaison wieder im Resi auf der Bühne.

Der dritte, und wohl gewichtigste Grund liegt in der Tatort-Rolle selbst. Ein Fallanalytiker wird – das liegt in der Natur seines Berufes – nicht bei jedem Verbrechen hinzugerufen. Gelegentliche Gastauftritte in der Krimireihe aber waren sowohl Lisa Wagner als auch der zuständigen BR-Redakteurin Stephanie Heckner zu wenig. „Auf Dauer unbefriedigend“ sei dieser Zustand für beide Seiten gewesen, heißt es in einem Statement des BR. Man gehe aber dennoch im Guten auseinander, betont Heckner.

„Wir würden gern und jederzeit wieder zusammenarbeiten, wenn sich eine Figur ergibt, die für Lisa passt und in einem Erzählkosmos durchgehend Sinn macht“, erklärt Heckner. Erst einmal sei nun „im Einvernehmen“ entschieden worden, Christine Lerch zum FBI zu schicken. Übrigens kein abwegiges Szenario. Das Vorbild für die Figur Lerch, der Münchner Fallanalytiker Alexander Horn, fliegt tatsächlich regelmäßig beruflich über den großen Teich.

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