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Jörg Pilawa moderiert die ARD-Sendung „Quizduell“.

Entscheidung nicht im Fernsehen zu sehen

TV-Zuschauer empört über abruptes „Quizduell“-Ende

Hamburg - Weil die Sendezeit zu Ende war, konnten die TV-Zuschauer die Entscheidung beim „Quizduell“ im Ersten nicht mehr live miterleben. Dafür erntet der Sender große Kritik in den sozialen Netzwerken.

Um 18.50 Uhr war zwar Schluss, die Sendung aber längst nicht zu Ende: Jörg Pilawa verabschiedete sich am Donnerstag zwar zu gewohnter Zeit von seinem „Quizduell“-Publikum im Ersten. Die Show lief jedoch unter Ausschluss der TV-Zuschauer noch weiter, weil es zu einer Stichfrage kam, die den Zeitrahmen sprengte, wie der Branchendienst Meedia berichtete. Auf Facebook entschuldigte sich die „Quizduell“-Redaktion.

„Die vollständige Sendung - inklusive der Stichfrage - kann nun in der Mediathek abgerufen werden“, hieß es da. „Außerdem werden wir die heutige Stichfrage in der morgigen Sendung auflösen.“ Gemeint war damit der Freitag. Als Erklärung wurde angeführt, dass der Vorabend des Ersten werbefinanziert sei. „Die Werbeblöcke und auch unsere zugewiesene Sendezeit sind damit bereits im Vorfeld fest definiert - wie auch der Sendeablauf des gesamten Vorabends.“

In der Liveshow werde ein Spielsystem gezeigt mit variablem Ende. „Wir geben unser Bestes, unser Spiel vor Ablauf unserer Sendezeit sauber zu beenden. Dies hat bisher immer funktioniert, heute leider nicht. Wir sind weiterhin bemüht, unsere Sendung zu optimieren.“ Knapp 2,6 Millionen Zuschauer hatten die Show eingeschaltet.

In den sozialen Netzwerken wurde die ARD für das abrupte Ende scharf kritisiert. Hier einige Beispiele:

dpa

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