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Einer von ihnen könnte der neue "Musikantenstadl"-Moderator werden: Andreas Gabalier und Stefan Mross.

Nach Andy Borgs Rausschmiss

Mross? Gabalier? Wer macht jetzt den "Stadl"?

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Berlin - Weil die ARD den „Musikantenstadl“ verjüngen will, musste Moderator Andy Borg (54) nach neun Jahren gehen. Volksmusiker Stefan Mross könnte ihn beerben, doch auch andere wären qualifiziert.

Wer macht den "Stadl 2.0"? Die Spekulationen schießen ins Kraut, seitdem am Montag bekannt wurde, dass für Moderator Andy Borg nach zwei weiteren Ausgaben Schluss sein wird. Als er von der Nachricht hörte, soll der 54-Jährige, der angeblich eine Vertragsverlängerung erwartet hatte, den Tränen nahe gewesen sein, so die „Bild“-Zeitung.

Das Blatt brachte in ihrer Dienstagsausgabe Volksmusiker Stefan Mross (39) ins Spiel. Der kennt den TV-Schunkel-Schuppen wie seine Westentasche, war er dort doch bereits 28 mal zu Gast. Dass er moderieren kann, beweist er seit 2005 in der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“. Und auch durch den Stadl hat Mross bereits einmal geführt: 2004 vertrat er den damaligen Moderator Karl Moik. Der hatte sich den 39-Jährigen schon damals als seinen Thronerben gewünscht.

Ähnliche Qualitäten wie Mross haben auch Volksmusikinterpreten der jüngeren Generation wie der österreichische selbsternannte "Volks-Rock'n'Roller" Andreas Gabalier (30) oder die Schlagerkönigin Helene Fischer (30). Die "Atemlos"-Sängerin ist jedoch derzeit vorwiegend fürs ZDF tätig. Außenseiter-Chancen räumt die "Bild" Beatrice Egli (26) ein. Die Schweizer Schlagersängerin hatte die zehnte DSDS-Staffel gewonnen. 

Die Sender hüllen sich in Schweigen

Ein Sprecher des zuständigen Bayerischen Rundfunks, der die Show mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF) und dem Schweizer SRF organisiert, wollte sich zu Namen rund um die Nachfolge des 54-jährigen Borgs nicht äußern. Das Mross-Management teilte auf Anfrage ebenfalls mit, der Moderator wolle zu Spekulationen über seine Person nichts sagen.

Auf der österreichischen Facebook-Fanseite des gebürtigen Wieners Borgs posteten viele Menschen ihre Enttäuschung. Eine Online-Petition zugunsten Borgs wurde mittlerweile geschlossen.

Die beteiligten Sender hatten am Montag mitgeteilt, den mehr als 30 Jahre alten „Stadl“ zu überarbeiten. Borg, der 2006 Nachfolger von Karl Moik wurde, werde im Juni seine letzte Ausgabe präsentieren. Im September soll der oder die Neue ran.

dpa/hn

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