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„Bully macht Buddy“ ist montags wöchentlich jeweils um 21.45 Uhr zu sehen

"Bully macht Buddy"

ProSieben "megastolz" auf Bully-Sitcom

München - Mit "Bully macht Buddy" präsentiert Michael Bully Herbig seine erste echte Sitcom im deutschen Fernsehen. Dabei sind die Lacher tatsächlich echt.

Was Michael Bully Herbig macht, das macht er gründlich. An Weihnachten startet sein neuer Film „Buddy“ über einen reichen Erben und seinen sehr speziellen Schutzengel in den Kinos, nun hat sein alter Haussender Pro Sieben eine sechsteilige Sitcom angekündigt, die „Bully macht Buddy“ heißt und seit Montag wöchentlich jeweils um 21.45 Uhr zu sehen ist. Moment mal – eine ganze Serie sozusagen als Werbetrailer für einen Film? „Nein“, sagt Bully. „Das war nie die Idee. Es war immer klar, dass das ein eigenständiges Produkt ist und keine billige Promo.“

Wer sich die Sitcom näher betrachtet – schon vorige Woche gab ProSieben bei einer Pressevorführung vorab auf dem Gelände der Bavaria Film die Gelegenheit –, kann bestätigen, dass „Bully macht Buddy“ viel mehr ist als ein Appetithappen. Was der Hauptdarsteller und Regisseur und seine Truppe hier präsentieren, ist vielmehr Sitcom vom Feinsten, in bester amerikanischer Tradition und doch alles andere als eine billige Kopie.

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Natürlich geht es um Bully, der sich hier selbst spielt, und ums Filmemachen, doch wovon der Film handelt, das bleibt, zumindest in den ersten Folgen, im Dunkeln. Stattdessen sieht man einen kreativen Kopf in Schwierigkeiten – das Geld zur Finanzierung des Projekts fehlt, Freundin Nina (Sandra Koltai) hat die Koffer gepackt, und dann quartiert Freund Rick ( Rick Kavanian) auch noch seine vollschlanke Schwester Aida (Gisa Flake) bei ihm ein. Das Chaos ist programmiert, in Bullys Wohnung ebenso wie im Szenelokal „Gossip“.

Und während sich die Medienvertreter bei der Vorabvorführung die Lachtränen trocknen, betont Bully, „noch nie“ eine Folge irgendeiner Sitcom ganz gesehen zu haben. Was wichtig ist, weiß er natürlich trotzdem sehr genau. So kommen beispielsweise die Lacher nicht vom Band, sondern sind echt – die Folgen wurden in den vergangenen Wochen live vor Publikum aufgezeichnet. Das Schreiben der Dialoge überließ der 45-jährige Münchner dem Autorenduo Tanja Sawitzki und Markus Barth, er habe allerdings „viel Input“ geliefert und anschließend noch an den Büchern gefeilt, auch zusammen mit seinen Mitspielern. „Es ist eine Persiflage aufs Filmemachen, bei der man sich wunderbar selbst auf den Arm nehmen kann“, preist Bully das Ergebnis.

Einen Liter Milch „auf ex“

Dass der Spaß groß war, merkt man der Produktion an, auch wenn das Team, wie der Chef betont, nie der Versuchung erlegen sei, die gute Stimmung im Studio auf der Bühne quasi mitzuspielen, „so wie im Komödienstadel“. Ganz ohne unfreiwillige Lacher ging’s trotzdem nicht ab, so habe Kollegin Flake einmal bei der Aufzeichnung, ohne dass es verabredet war, einen Liter Milch „auf ex“ getrunken: „Da war’s bei mir aus!“ An „Outtakes“ herrscht also kein Mangel.

Pro-Sieben-Geschäftsführer Wolfgang Link ist bester Laune über das Ergebnis („Es haut einen weg!“) und „megastolz“, das Pro-Sieben-Eigengewächs nach sieben Jahren wieder im Programm präsentieren zu können. „Wir wollten das Genre der Sitcom nicht neu erfinden – wohl aber zeigen, dass wir so etwas auch können.“ Wenn die Staffel beim Publikum ein Erfolg werde, wolle er Bully „auf Knien bitten“, weitere Folgen zu produzieren, kündigt Link an. Der so Umworbene wagt keine Prognose. Nur so viel: „,Bully macht Buddy‘ trifft mein Humorzentrum.“ Und: „Es reißt mich auch nach Wochen noch, wenn ich’s sehe.“ Kein schlechtes Zeichen...

Von Rudolf Ogiermann

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