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Befördert: In einer Episode von „München 7“ spielte Monika Baumgartner (l., mit Florian Karlheim und Johanna Bittenbinder) noch eine Nebenrolle, in der neuen Serie „Monaco 110“ verkörpert sie selbst eine Polizistin.

„Heiter bis tödlich“

Der Vorabend wird weiß-blau

München - Der Vorabend ist in bayerischer Hand: Der Bayerische Rundfunk dreht für die ARD mit „Monaco 110“ eine weitere Serie, die in der Landeshauptstadt spielt.

Was es so an größeren und kleineren Polizeieinsätzen rund um den Münchner Viktualienmarkt gibt, davon konnten sich die ARD-Zuschauer zwischen Flensburg und Füssen in den vergangenen Jahren bei „München 7“ ein Bild machen. Doch nun bekommen Xaver Bartl und Felix Kandler (Andreas Giebel und Florian Karlheim) Konkurrenz in der eigenen Stadt. „Monaco 110“ heißt die neue Produktion, die seit gestern in der Landeshauptstadt gedreht wird. Wie „München 7“ soll auch „Monaco 110“ unter der Überschrift „Heiter bis tödlich“ im Ersten laufen – dort ist auch schon „Hubert und Staller“ zu sehen, das im Oberland spielt. Der Vorabend wird weiß-blau.

„Temporeich und doch in der Tradition von Klassikern wie ,Polizeiinspektion 1‘ schildert die neue ARD-Vorabendserie authentisch und humorvoll das Mit- und Gegeneinander in einer Polizeiwache im Münchner Westend“, heißt es in einer Pressemitteilung des Senderverbundes zu „Monaco 110“. Im Zentrum des Geschehens stehen Polizeihauptmeisterin Inge Aschenbrenner, gespielt von Monika Baumgartner, und ihr Sohn Thomas, genannt „Bubi“ (Markus Brandl), ferner mit dabei sind unter anderen Isabel Scholz, Gilbert von Sohlern, Alina Sokar – und ein Mops namens „Buzzi“.

Die Bücher für zunächst acht Folgen stammen von Thomas Kronthaler („Das Wunder von Merching“), Regie führt Wilhelm Engelhardt. Mord und Totschlag sollen nicht vorkommen, dafür Delikte wie Diebstahl und Körperverletzung, es soll um Vermisstenanzeigen gehen und um Zwangsräumungen – Alltag eben, wie er auch bei „München 7“ gezeigt wird. Gefahr für Franz Xaver Bogners „Kind“ besteht jedoch nicht, wie Das-Erste-Sprecher Burchard Röver auf Anfrage unserer Zeitung betont. Von „München 7“ seien weitere Folgen eingeplant. Dass es bald zwei Polizeiserien gebe, die in der Landeshauptstadt spielten, sei eine bewusste Entscheidung der für den Vorabend zuständigen ARD-Gemeinschaftsredaktion. „Der Bayerische Rundfunk ist da eben sehr engagiert“, so Röver. Außerdem ließen sich die Serienfolgen zu einem späteren Zeitpunkt gut im Bayerischen Fernsehen zweitverwerten.

Auch beim BR weist man Spekulationen zurück, „Monaco 110“ läute das Ende von „München 7“ ein. „Ganz im Gegenteil, wir vertrauen auf die Qualität und den Charme der bayerischen Serien“, so Producerin Bettina Ricklefs, zugleich Serienchefin des Münchner Sernders: „Wir freuen uns alle, dass neben ,Hubert und Staller‘ und ,München 7‘, die sich so in die Herzen der Zuschauer spielen, mit ,Monaco 110‘ noch eine dritte bayerische Serie Einzug in den Vorabend hält.“

Rudolf Ogiermann

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