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„Der kleine Lord“ gehört zu den schönsten Weihnachtsfilmen aller Zeiten.

TV-Klassiker

Wann läuft „Der kleine Lord“an Weihnachten 2016? Die Sendetermine

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München - Wann läuft „Der kleine Lord“an Weihnachten 2016? Hier erfahren Sie die Sendetermine des Klassikers zum diesjährigen Fest.

Hinweis: Wir haben auch zusammengefasst, wann die Klassiker „Kevin allein zu Haus“, „Sissi“, „Der kleine Lord“, "Tatsächlich Liebe" (von dem Film gibt es nun eine Fortsetzung), „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", „Weihnachten bei Hoppenstedts“ und „Das Wunder von Manhattan“ an Weihnachten 2016 im TV laufen. Außerdem verraten wir, welche Weihnachtsfilme bei Amazon Prime und bei Netflix zu sehen sind.

Dieser Film gehört für viele TV-Zuschauer zu Weihnachten wie der süße Christstollen, wie „Last Christmas“ im Radio und wie der Glühwein auf dem Adventsmarkt: „Der kleine Lord“ (Originaltitel: „Little Lord Fauntleroy“) mit der britischen Schauspiellegende Alec Guinness und dem Blondschopf Ricky Schroder.

Seit 1982 läuft der Film jedes Jahr zur Weihnachtszeit auf den bundesdeutschen Bildschirmen. Seit 1989 auch in Ostdeutschland (in der DDR passte die Adels-Thematik nicht so ganz zum staatlich verordneten Sozialismus). „Der kleine Lord“ wurde 1980 gedreht, drei Jahre nachdem Alec Guinness mit seiner Rolle des Obi Wan Kenobi in „Star Wars“ ein Mega-Comeback gelang. Auch 1980 hatte er in der Fortsetzung „Das Imperium schlägt zurück“ einen kleinen Auftritt. In „Der kleine Lord“ mimt Guinness den zurückgezogenen Earl of Dorincourt so, wie man sich den britischen Adeligen an sich gemeinhin vorstellt: Distanziert, griesgrämig und sarkastisch. Kongenial spielt der kleine Blondschopf Ricky Schroder den unglaublich liebenswerten Cedric, seines Zeichens der Enkel des Earl of Dorincourt.

„Der kleine Lord“: Sogar laut Wikipedia in Deutschland ein Weihnachtsklassiker

Diese verwandtschaftliche Beziehung legt den Grundstein für die Handlung von „Der kleine Lord“. Cedric ist nämlich der einzige Erbe des Adelstitels (und des Vermögens) seines Großvaters. So bekommt Cedrics verwitwete Mutter, die mit ihrem Sohn in den USA lebt, eines Tages das Angebot, zusammen mit dem Kleinen nach Großbritannien überzusiedeln. Der alte Earl will den kleinen Cedric auf seinem Schloss zu einem hinnehmbaren Nachfolger erziehen. Für dessen Mutter ist dort aber kein Platz vorgesehen. Sie darf gerade einmal in einem Gästehaus in der Nähe des Schlosses wohnen. Der Grund für diesen Ausschluss aus dem Erziehungsplan: Der Earl of Dorincourt hasst die Amerikaner leidenschaftlich. Dementsprechend hat er es seinem Sohn auch nie verziehen, dass dieser eine Frau aus den Staaten ehelichte. Nun soll wenigstens der kleine, blonde Yankee zu einem mustergültigen englischen Adeligen geformt werden.

Natürlich kommt es ganz anders. Nicht der kleine Cedric ändert sich. Nein, der warmherzige und aufgeschlossene Junge erobert das verstockte Herz des alten Earl und macht diesen zu einem besseren und freundlicheren Menschen. Am Ende des Films gibt es natürlich zu den Klängen des Weihnachtsliedes „We Wish You a Merry Christmas“ Happy End unter dem Weihnachtsbaum. Natürlich mit Cedrics Mutter, die der Earl auch als Teil seiner Familie akzeptiert.

Abgesehen von der Tatsache, dass der Film in Deutschland ein Weihnachtsklassiker ist (was der englische Wikipedia-Eintrag zu diesem Film sogar hervorhebt): In „Der kleine Lord“ spielen zwei der größten Schauspieler aus den „Star- Wars“- und den „Star Trek“-Filmen: Neben Obi Wan Kenobi, also Alec Guinness, ist auch Patrick Stewart als Stallmeister Wilkins zu sehen. Stewart spielt in der Serie „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert “ und in einigen „Star Trek“-Filmen bekanntlich Captain Jean-Luc Picard.

„Der kleine Lord“: Die Sendetermine an Weihnachten 2016 in der ARD

Keine Frage: Die ARD lässt es sich auch heuer nicht nehmen, „Der kleine Lord“ an Weihnachten auszustrahlen. Seit 1982 zeigte der öffentlich-rechtliche Sender jedes Jahr zum Fest.  Das sind die Sendetermine für Weihnachten 2016:

  • Freitag, 23. Dezember 2016, 20:15 Uhr bis 21:55 Uhr in der ARD
  • Sonntag, 25. Dezember 2016, 15:50 Uhr bis 17:30 Uhr in der ARD
  • Montag, 26. Dezember 2016, 9:50 Uhr bis 11:30 Uhr in der ARD

“Der kleine Lord“ im Live-Stream der ARD sehen

Wer an den Weihnachtsfeiertagen zu Besuch bei Verwandten ist (oder anderweitig außer Haus), kann „Der kleine Lord“ zu den angegebenen Sendeterminen auch im Live-Stream der ARD sehen. Diesen Live-Stream kann man über den Webbrowser auf jedem Rechner, Laptop, Smartphone oder Tablet sehen.    

Wer „Der kleine Lord“ auf dem Smartphone oder dem Tablet schauen will, der kann sich die App von "Das Erste" herunterladen. Die kostenlose App für Mobilgeräte gibt es für Apple-Geräte zum Download bei iTunes, für Android-Geräte im Google Play Store und für ein Windows Phone zum Herunterladen bei Microsoft. Zudem gibt es die App von "Das Erste" auch für Smart TV (HbbTV, Amazon fire TV, Android TV).

„Der kleine Lord“: Der Sendetermin an Weihnachten 2016 im ORF

Auch der Österreichische Rundfunk (ORF) zeigt „Der kleine Lord“ an Weihnachten 2016. Und zwar am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages:

  • Sonntag, 25. Dezember 2016, 9:05 Uhr bis 10:45 Uhr, in ORF 2

Allerdings ist der ORF in Deutschland offiziell nur in grenznahen Gebieten via Antenne zu empfangen. Es gibt aber auch andere Mittel und Wege. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie den ORF in Deutschland empfangen können.

„Der kleine Lord“ an Weihnachten 2016 im kostenlosen Live-Stream via ORF-TVthek

Über die ORF-TVthek kann man „Der kleine Lord“ zur angegebenen Sendezeit via Live-Stream auf jedem Rechner, Smartphone oder Tablet sehen. Speziell für Smartphones und Tablets gibt es außerdem die "ORF-Fußball" App, mit der man den Live-Stream ebenfalls empfangen kann. Die Applikation ist sowohl im iTunes-, als auch im Google Play Store verfügbar.

Der Live-Stream ist zudem in der ORF-App verfügbar. Diese gibt es für mobile Endgeräte bei iTunes und im Google Play Store.

Beim ORF sind die Live-Streams offiziell nur innerhalb Österreichs verfügbar. Aber: Wie Sie die Ländersperre umgehen können, erklären wir oben im Artikel zum Empfang des ORF in Deutschland.

  

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