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Kabarettist Andreas Giebel steht für eine neue Serie im ARD-Vorabendprogramm vor der Kamera. 

Dreh bis Oktober

„Watzmann ermittelt“: Neue ARD-Vorabendserie mit Kabarettist Andreas Giebel

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Kabarettist Andreas Giebel steht für eine neue Vorabendserie in der ARD vor der Kamera und erklärt, was das Besondere an der Krimiserie vor Alpenkulisse ist. 

München - Er ist ein gefeierter Kabarettist und einer, auf den die Bezeichnung Volks-Schauspieler mal wirklich passt: Andreas Giebel. Seit gestern steht der Münchner für eine neue Serie vor der Kamera. „Watzmann ermittelt“ soll, wie unsere Online-Redaktion exklusiv erfuhr, mit zunächst acht Folgen im Vorabendprogramm der ARD laufen.

„Ich spiele einen Hauptkommissar, der seit Jahrzehnten in Berchtesgaden für Recht und Ordnung sorgt“, beschreibt Giebel seine neue Rolle. „Als er eines Tages einen neuen Kollegen zur Seite gestellt bekommt, ist er nicht auf Anhieb begeistert“, so der 60-Jährige. „Denn der Beissl, wie meine Figur heißt, hat bisher sein Ding ganz gern allein gemacht…“

Krimiserie vor Alpenkulisse - Geschichten mit Augenzwinkern

Der Neue ist in vielerlei Hinsicht zudem eine Herausforderung für den etwas eigenbrötlerischen Schandi vom Fuße des Watzmanns. Jerry Paulsen ist der Sohn eines schwarzen GIs und einer Gastwirtstochter aus Bad Aibling, ein wagemutiger, aber teamfähiger Typ, der zuletzt in Hamburg gearbeitet hat und nun der Liebe wegen nach Bayern kommt. Das Pikante: Jerrys Auserwählte ist ausgerechnet Beissls älteste Tochter… Gespielt wird dieser gute Typ vom gebürtigen Wiener Peter Marton, der Fans der ARD-Serie „Vorstadtweiber“ noch gut als Callboy aus den ersten beiden Staffeln in Erinnerung sein dürfte.

Eine Krimiserie vor Alpenkulisse, die mit einem Augenzwinkern erzählt wird. Das kann charmant sein, klar. Aber Hand aufs Herz – wirklich originell klingt das nicht. „Natürlich erfinden wir das Rad nicht neu“, sagt Andreas Giebel, der selbst Vater von vier Töchtern (zwischen 27 und 40 Jahren alt) und zwei Enkeltöchtern ist und erfahrener TV-Bulle („Die Rosenheim-Cops“, „München 7“) obendrein. Was macht die Serie dann aus seiner Sicht besonders?

Sendetermin noch nicht bekannt - Dreh bis Oktober

„Ich denke, es sind die Charaktere, ihre Geschichte, ihr Miteinander-Arbeiten, das geprägt ist von einer gewissen Konkurrenz. Da gibt es viel zu spielen für uns, und dadurch finden wir eine Form, die mehr ist als das Abziehbild anderer Serien.“ Und Kollege Peter Marton ergänzt: „Wichtig war uns allen, dass der Humor der Serie nicht mit dem Holzhammer daherkommt, sondern subtil erzählt wird.“

Dass es überhaupt noch etwas Besonderes ist, wenn ein Bayer und ein „Möchtegern-Obama“ (Beissl über Jerry Paulsen) miteinander ermitteln, ist traurig genug. „Aber ich denke, dass das Thema schon noch relevant ist“, sagt Marton. „Gerade wenn man auf die politischen Verwerfungen seit der Flüchtlingskrise schaut.“

Gedreht wird bis Oktober, einen Sendetermin gibt es noch nicht. Beim BR, der innerhalb der ARD die Federführung für das Projekt übernommen hat, denkt man aber schon an die Zeit nach Staffel eins. Gute Vorzeichen.

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