+
"Das Sommerhaus der Stars" - Rene Weller und Maria müssen gehen.

"Heute eskaliert es!"

Weller vs. Legat - Riesenkrach beim RTL-"Sommerhaus"

Köln - Mit der dritten Folge "Das Sommerhaus der Stars" beweist RTL: Der TV-Sender braucht keinen Dschungel, um Streitereien zu provozieren. Eine stinkende Jacke und Maria Weller tun's auch.

Das Konzept der Sendung ist simpel: RTL steckt die hauseigenen Promis gemeinsam mit ihren Partnern in ein Ferienhaus auf Portugal. Statt Luxus-Urlaub müssen die Paare in verschiedenen Spielen ihren Zusammenhalt beweisen. Am Ende winkt der Titel "DAS Promi-Paar 2016".

Der Streit ("Kasalla") um die stinkende Jacke von Boxer René Weller aus der vorherigen Folge setzt sich fort. Zumindest zwischen seiner Frau Maria und dem Rest der Gruppe. René und Beschwerdeführer Thorsten Legat hatten sich schon längst per Handschlag wieder vertragen. Nicht aber Maria: "Bei diesem Thema hört die Freundschaft auf", stellte sie klar, grenzte sich fortan von den anderen ab und stänkerte bei jeder Gelegenheit rum.

"Heute eskaliert es, Rene, heute eskaliert es. Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn du ihn k.o. gehauen hättest", kündigt sie gleich zu Beginn an. Die ganze Folge wird durchgezankt. Bei der Nominierung am Ende, bei der die Paar gemeinsam entscheiden soll, wer das Sommerhaus verlassen muss, kommt es dann zum Showdown.

"So einen dummen Scheiß, was die labert."

Chris Töpperwien und Magey Kalley nominieren die Wellers. "Nehmt es nicht für übel, es ist ein Spiel." Tut Maria aber sehr wohl. Sie fühlt sich von der Gruppe ausgeschlossen, der Schuldige in ihren Augen ist nach wie vor Thorsten Legat. "Du hast über alte Menschen geschimpft, du hast Frauen deklassiert" wirft sie dem Ex-Fußball-Profi vor.

Das sieht Herr Legat selbst allerdings ganz anders: "So einen dummen Scheiß, was die labert" kommentiert er die Vorwürfe. "So, ich zeig denen jetzt mal wie das geht, aber richtig ey." 

Seine Frau Alexandra versucht, die Situation zu entschärfen und ergreift das Wort. "Es war unsportlich, die Gruppe komplett zu meiden", drückt sie es diplomatisch aus. "Ihr habt die Grüppchen gebildet", fährt ihr Maria dazwischen und lässt Alexandra kaum ausreden.

Die Wellers sind raus

"Lasst doch mal die Frau aussprechen, ihr Intelligenzquotienten", schimpft Thorsten, auch Alexandras Ton wird etwas schärfer: "Jetzt halt doch mal den Mund", motzt sie. Die Sache ist durch. Auch Xenia von Sachsen und ihr Freund nominieren die Wellers. Sie müssen gehen.

"Ich habe nur noch einen Wunsch nach dieser Sendung, ich möchte niemanden wiedersehen", sagt Maria am Ende. Geht den anderen mit Maria vermutlich genauso. "Ich hab mich mit gar niemandem gestritten", ist alles, was Rene Weller dazu sagt.

Thorsten Legat kommentiert die Vorkommnisse der Folge abschließend treffend mit den folgenden Worten: "Charakterlos, unterste Schublade, niveaulos."

Freiwillig gingen übrigens Angelina und Alexander Posth: Ein Schwangerschaftstest brachte freudige Baby-News. Und mit so einem Schwangeren-Bonus "macht es ja auch keinen Spaß", findet der werdende Papa. Also packen die beiden lieber ihre Koffer. Ist besser so.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mordfall Mirco: Eltern bei ZDF-Vorpremiere mit Heino Ferch
Das Schicksal von Mirco hat vor sieben Jahren bundesweit für Aufsehen gesorgt. Der Junge wurde entführt, ermordet und verscharrt. Jetzt ist der Fall Mirco wieder da: Als …
Mordfall Mirco: Eltern bei ZDF-Vorpremiere mit Heino Ferch
Wegen diesem Foto wirft Netflix Biene Maja aus dem Programm
Die Biene Maja kennt man seit den 70er-Jahren als Kinderserie im TV. Jetzt warf Netflix eine Folge der neuverfilmten Serie aus dem Programm. Der Grund dafür ist …
Wegen diesem Foto wirft Netflix Biene Maja aus dem Programm
Warnstreik beim WDR: Radiomoderatoren von „1Live“ bleiben stumm
Wegen eines Warnstreiks verzichtete der WDR-Sender 1Live in den frühen Morgenstunden eine Stunde lang auf jegliche Redebeiträge und sendete stattdessen nur Musik.  
Warnstreik beim WDR: Radiomoderatoren von „1Live“ bleiben stumm
Wahlabend im TV: Private fassen sich kürzer und bieten Alternativ-Programm
Für manche Sender geht es am Wahlabend um kaum etwas anderes. ARD und ZDF berichten mehrere Stunden am Stück. Andere fassen sich kurz und sind so eine Alternative für …
Wahlabend im TV: Private fassen sich kürzer und bieten Alternativ-Programm

Kommentare