Weniger Glück als Verstand

München - Glück für denjenigen, der es an diesem Samstag schafft, Stefan Raab im Mehrkampf zu besiegen: Zwei Millionen Euro haben die Verlierer vorhergehender "Schlag den Raab"-Ausgaben in den Jackpot gespielt.

Nicht nur mit einem Gegner, den immerhin die Siegesaussicht auf zwei Millionen Euro beflügeln, muss es Moderator Stefan Raab an diesem Samstag um 20.15 Uhr auf ProSieben aufnehmen. Das blonde Multitalent stellt sich nämlich auch im Quotenkampf der Privatsender einem starken Herausforderer: der dritten Mottoshow der RTL-Casting-Sendung "Deutschland sucht den Superstar". Acht Kandidaten sind momentan noch im Rennen.

Zumindest, was die 15 Disziplinen seiner eigenen Sendung betrifft, hat der 41-jährige Raab gute Aussichten: Bei den drei vorangegangenen Wettkampf-Sendungen um 500 000 Euro, dann eine und schließlich 1,5 Millionen Euro war Raab jedes Mal stärker, schneller, schlauer. Nach einer internen Analyse verrät der Sender immerhin Raabs Stärken - und Schwächen: Glück - ob bei Roulette, Lotto oder "Mensch ärgere Dich nicht" - hatte er selten. In Führung bringen ihn regelmäßig seine ausgeglichenen Resultate in den Bereichen Sport, Wissen und Geschicklichkeit. Seine Steckenpferde aber sind Motor-, Ball- und Wintersport: Wer ihn hier besiegte, hatte am ehesten eine Chance, den Gewinn mit nach Hause zu nehmen. Raab wiederum heimste derweil für die Show schon den Deutschen Fernsehpreis ein sowie die Golden Kamera. Auch die Briten haben an dem Format inzwischen Gefallen gefunden: Die Adaption "Beat the Stars" wird im Kölner Studio aufgezeichnet.

Eine Disziplin aus "Schlag den Raab" ist übrigens die Keimzelle für eine neue Raab'sche Show-Idee: die Europameisterschaft im Autoball. Der Wettbewerb, bei dem zwei Autofahrer versuchen, einen überdimensionalen Ball mit ihren Wagen in das Tor des Gegners zu bugsieren, soll am 6. Juli ausgetragen werden. Einen Tag vor der Eröffnung der Fußball-EM in der Schweiz und Österreich sollen dann acht Länder gegeneinander antreten. Neben Deutschland werden voraussichtlich auch die Türkei und Irland dabei sein.

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