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Erstmal in Ruhe lesen: Marcus Burkert raubte Moderator Günther Jauch ab der 200-Euro-Frage die Geduld.

Fremdschämen bei "Wer wird Millionär?"

Münchner Lehrer blamiert sich übel bei Jauch

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München - Fremdschäm-Alarm bei "Wer wird Millionär?": Ein Münchner Lehrer ging Günther Jauch gehörig auf die Nerven - und das zeigte der Moderator auch.

Marcus Burkert (39) aus München will nach seinem Job als Pressesprecher Grundschullehrer werden, im Sommer startet er sein Referendariat. Nach seinem Auftritt bei "Wer wird Millionär?" am Montag rutscht einem doch glatt raus: Schüler, legt schon einmal die Kissen auf die Bank. Schläft sich bequemer.

Denn der Eindruck, den der Münchner am Montag bei Jauchs RTL-Sendung hinterlassen hat, lässt sich ganz einfach zusammenfassen: Schlaaaaaftablette - keine gut informierte dazu. Jede Frage - selbst auf niedrigster Gewinnstufe - wurde noch einmal wiederholt und ausführlich studiert. "Bei der langen Leitung wird der von den Kindern doch gnadenlos verarscht", hagelte es schnell Spott auf Twitter.

Jauch verlor schon ab der 200-Euro-Frage die Geduld

Das ging schon los bei der 200-Euro-Frage. „In puncto Freizeit müssen auch Ärzte häufig...?

A: Urinproben nehmen

B: Herztöne abhören

C: Reflexe testen

D: Abstriche machen

Die Antwort (D) dauerte und dauerte ... kam dann aber wenigstens. Jauch spöttelte: "Das war jetzt aber nicht leicht..." Immerhin wusste der angehende Lehrer hier wenigstens Bescheid. Absolut blank war er beim Namen Claus Weselsky. "Wer ist das?" Der GDL-Funktionär, der spätestens zu jedem Bahnstreik überpräsent ist, sagte dem Münchner gar nichts. 

Moderator Günter Jauch, nach 15 Quiz-Jahren ja eigentlich schon denkbar geprüft, verlor zunehmend die Geduld. Die Art nervte ihn sichtlich, das ging ihm alles zu zäh mit seinem bärtigen, Pullunder-bekleidetem Gegenüber. Ziemlich spöttisch bemerkte er: „Kurze Pause, trinken Sie mal noch ein bisschen und dann müssen wir ein bisschen aus dem Quark kommen. 4. Klasse Grundschule müssen wir dann mal vorlegen!"

Um das Ganze ein bisschen voranzutreiben, zeigte Jauch größten Einsatz. Beispiel.

Frage: Will ich als Skispringer mit einer perfekten Telemarklandung punkten, muss ich dabei meine...?

A: Liege stütze

B: Klimm züge

C: Knie beugen

D: Klapp messer

Der Kandidat überlegte, üüberleegte ... Jauch stand von seinem Stuhl auf und legte eine 1A-Telemarklandung hin. Aaaahhh...Antwort C könnte es sein.

Bei 1.000 Euro kam dann der Publikumsjoker: „Worin hat sich buchstäblich eine Schmetterlingslarve „verpuppt“?

A: Nieselregen

B: Schneesturm

C: Graupelschauer

D: Sommergewitter

Richtig war Antwort C - in Graupelschauer steckt das Wort RAUPE, schon eher anspruchsvoll. Der Weg dorthin war lang. Jauch wurde es langsam zu bunt. Er ätzte: „Wenn Sie bei mir in der Schule wären, ich würde gaaaaanz kleine Klassen bilden.“

Am Ende gab es immerhin 32.000 Euro für den Münchner Kandidaten - und jede Menge Häme bei Twitter. Dürfte nicht unbedingt der beste Start ins Lehrerleben sein.

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