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Die Jury: Thomas Gottschalk, Michelle Hunziker und Dieter Bohlen

Live-Shows starten

"Supertalent" kämpft gegen Quoten-Loch

Köln - Thomas Gottschalk sollte der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ Einschalterfolge bringen. Doch jetzt startet die Show mit einem Quotentief in die drei Live-Ausgaben.

Das hatte man sich bei RTL anders vorgestellt. Mit einem Allzeit-Quotentief startet die sechste Staffel der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ am Samstag in Köln (20.15 Uhr) in die Liveshows. Nur 4,49 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 14,6 Prozent) sahen am Samstag zuvor die letzte Aufzeichnung des Castings mit den Juroren Dieter Bohlen, Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker - weniger als „Verstehen Sie Spaß?“ zeitgleich in der ARD. Der erhoffte Gottschalk-Effekt setzte nicht richtig ein.

„Bei der momentanen Castingschwämme gibt es sicherlich eine gewisse Sättigung“, sagte RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer in Köln. „Wir verlieren zwar, aber die Show läuft immer noch gut.“ Die bisher gezeigten elf Sendungen mit den Höhepunkt-Schnipseln aus den Castings hätten durchschnittlich 5,25 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und 24,2 Prozent in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen gesehen, so Eickmeyer. „Und es gibt ja auch immer mehr Sender“, sagt Eickmeyer. Zudem sähen viele Menschen die Show auch im Internet.

Bilder: Michelle flüchtet vor Dildo-Kandidatin

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Ab Samstag kämpfen die besten 24 „Supertalent“-Kandidaten aus 44 000 Bewerbern in zwei Halbfinal-Shows um den Einzug ins Finale am 15. Dezember. Die besten vier Kandidaten mit den meisten Anrufen pro Show schaffen es jeweils ins große Finale. Die Jury darf zusätzlich einen weiteren Teilnehmer für die Finalsendung bestimmen. Am 15. Dezember erwartet RTL wieder starke Konkurrenz, unter anderem ProSieben mit der Show „Schlag den Raab“, in der es um den Rekord-Jackpot von 3,5 Millionen Euro geht.

Die Kandidatenauswahl ist auch in dieser Runde wieder bunt wie das Leben: Dan Sperry (26), ein Illusionist aus New York, zaubert mit Messern, Blut und Rasierklingen. 2010 trat er mit dieser Nummer bereits in der US-Version „America's Got Talent“ auf. Auch die Berliner Sängerin Juliette Schoppmann (32) ist eine alte Bekannte: Sie wurde in der ersten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ zweite hinter Alexander Klaws. Die drei schönen Schwestern Nazanin (29), Shirin (32) und Nasrin (34) aus dem Iran erheben ihre Stimmen für die Unterdrückten dieser Welt. Und während Heike Mundt (50) aus Bochum mit Papagei Joko in die Show kommt, will der Kleinwüchsige Hammou Bensalah (47) aus Heidenheim eine Nummer mit Seifenblasen vorführen.

dpa

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