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Die Neue und der Mann der ­ersten Stunde: Andrea Lauterbach und Michael Sporer im ­neuen „Wir in Bayern“-Studio.

Wohnzimmer zum Wohlfühlen

„Wir in Bayern“: Neues Studio und neue Moderatoren

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München - Die Nachmittagssendung im BR „Wir in Bayern“ wird renoviert. Ab kommenden Montag gibt es ein neues Studio und zwei weitere Moderatoren. Ein Überblick:

Tapetenwechsel im Wohnzimmer des BR Fernsehens: Die Nachmittagssendung Wir in Bayern sendet ab kommendem Montag aus ­einem runderneuerten Studio, außerdem wächst die Moderatorenriege: Neben Sabine Sauer, Michael Sporer und Dominik Pöll wird künftig die Mittelfränkin Andrea Lauterbach im wöchentlichen Wechsel durch das beliebte Magazin führen. Die 38-Jährige, die für den BR bislang unter anderem das Magazin ARD Ratgeber Gesundheit präsentiert hat, wird auch gleich die Erste sein, die die Zuschauer im neuen Ambiente ­begrüßen wird.

„Natürlich bin ich ein bisschen nervös“, sagt Lauterbach im Gespräch mit der tz. „Meine größte Sorge ist, dass ich über eine Stufe stolpere oder sonst irgendetwas schiefgeht“, lacht sie. Denn: Erfahrung mit einer Live-Sendung, noch dazu 75 Minuten lang, hat sie nicht. „Das wird sicherlich die größte Herausforderung für mich“, gibt sie offen zu.

Andrea Lauterbach hat sich beim Casting durchgesetzt

Lauterbach, die mit ihrem Ehemann und einer dreijährigen Tochter im Münchner Umland lebt, hat sich im Casting souverän durchgesetzt. 80 Bewerbungen habe es gegeben, verrät Wolfgang Preuss, der Leiter der Sendung. Zehn Anwärter seien zum persönlichen Kennenlernen eingeladen worden. „Es war uns allen sehr schnell klar, dass Andrea Lauterbach die Richtige ist“, sagt der BR-Mann. Warum? Sie sei heimatverbunden und modern, das passe wunderbar zum Konzept der Sendung.

„Das neue Wir in Bayern-Wohnzimmer ist geräumiger, setzt auf elegantere Materialien, bleibt aber in gewohnter Form gemütlich“, so beschreibt es der BR. Für den Look verantwortlich zeichnet Florian Wieder, der wohl beste und gefragteste Studio-Designer Europas. Er hat in Deutschland große Bühnen wie die von Deutschland sucht den Superstar oder Wetten, dass..? entworfen, international bekam er im vergangenen Jahr den Zuschlag für den Eurovision Song Contest, dessen Erscheinungsbild er auch heuer entwerfen wird.

Gemütliche Kaminecke

Zurück zu Wir in Bayern. Neu im Studio ist hier zum Beispiel eine gemütliche ­Kaminecke mit einer „tollen Atmosphäre, die es erlaubt, sehr nah an unseren Gästen zu sein“, erklärt Moderator Michael Sporer, Mann der ersten Stunde beim BR-Magazin. Eine weitere Neuerung ist ein Wintergarten mit einer historischen Werkbank, der die Kulisse für Service-Themen („Grün & Garten“ etc.) bieten wird. Geblieben ist die Couch­ecke, wenngleich neu möbliert. Hinzu kommen frische ­Rubriken wie die Küchenlotterie, bei der Köche aus vier Inhalten, die ein Zuschauer vorgibt, ein Gericht zaubern müssen. An ausgewählten Tagen wird man außerdem per Skype ins Wohnzimmer von bayerischen ­Familien schalten, um die Zuschauer kennenzulernen.

Bleibt die Frage, warum das Ganze? „Unser Ziel ist es, jüngere Zuschauer zu gewinnen, ohne das ältere Stammpublikum zu verlieren“, erklärt Redaktionsleiter Preuss. „Wir möchten ein zeitgemäßes Heimatmagazin sein.“ Derzeit seien die Zuschauer von Wir in Bayern im Schnitt 67 Jahre alt. Im Blick habe man einen Schnitt von etwa 65 Jahren, so Preuss. Dass Wir in Bayern auch bei jüngeren Zuschauern punkten kann, zeigt ein anderer Wert: Bei den 40- bis 65-Jährigen liegt der Marktanteil bei respek­tablen acht Prozent (beim Gesamtpublikum sind es elf Prozent). Was der Relaunch gekostet hat, will Preuss übrigens nicht verraten. Es sei aber „verhältnismäßig wenig“ gewesen.

„Wir in Bayern“, Mo. bis Fr., 16.15 Uhr, BR

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