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Horst Lichter, Daniel Hartwich, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, Sylvie van der Vaart und Anke Engelke (v.l.) waren bei Günther Jauch

WWM: Bei diesen Fragen war Endstation

Jauchs Promis mit schwacher Ausbeute

München - Normalerweise ist bei der Promi-Ausgabe von "Wer wird Millionär?" Zahltag für RTL. Diesmal war es ein wenig anders. Wir zeigen die Fragen, bei denen Sylvie van der Vaart und Co. nicht weiter wussten.

Waren die Fragen schwieriger als sonst? Vielleicht ein bisschen. Auf jeden Fall waren die Kandidaten von Günther Jauchs Promi-Wer wird Millionär?-Ausgabe gestern Abend nicht so wahnsinnig erfolgreich. Insgesamt erspielten Horst Lichter (50), Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (52), das Duo Sylvie van der Vaart (34) und Daniel Hartwich (33) sowie Anke Engelke (46) 346 000 Euro für Hilfsprojekte. Das ist so mager wie bisher nur einmal in der Geschichte der Show! Nur 2005, als die zehnte Ausgabe des Promi-Specials lief (mit Mario Barth, Walter Sittler, Katia Saalfrank, Verona Pooth und Reinhold Messner) kam – gemessen an dem, was möglich – genauso wenig zusammen. Die Stars gingen also wieder auf Nummer sicher und wollten auf keinen Fall Geld für den guten Zweck verzocken.

Als Erster Kandidat schaffte es Horst Lichter auf Jauchs „heißen Stuhl“. Unterhaltsam spielte er sich bis zur 64 000-Euro-Frage:

Wovon gibt es mehrere Tausend Arten?

A: Schnuckelschnaken

B: Schnirkelschnecken

C: Schnörkelschnucken

D: Schniedelschnepfen

Der Koch wusste die Antwort (B) nicht, setzte zuerst den Zusatzjoker, fragte dann das Publikum und rief schließlich noch seinen Telefonjoker Jan Hofer an. Doch auch der Tagesschau-Sprecher hatte keine überzeugende Antwort parat – Lichter stieg aus. Gewinnsumme: 32 000 Euro für die „Deutsche Kinderkrebsnachsorge-Klinik in Tannheim und für das Hospital Klaiceva in Zagreb / Kroatien.

Als nächste Kandidatin wünschte sich Moderator Günther Jauch Gloria Fürstin von Thurn und Taxis ins Spiel. Sie kam bis zur 125 000-Euro-Fr age:

Welcher dieser Inseln war die „Titanic“ bei ihrer Kollision mit dem Eisberg im Jahr 1912 am nächsten?

A: Island

B: Neufundland

C: Grönland

D: Ellis Island

Die richtige Antwort war B, die Fürstin war sich aber nicht sicher und rief ihren Telefonjoker, Philipp von Studnitz, an. Doch der Journalist konnte nicht helfen, alle Joker waren verspielt. „Ich hätte die Antwort erraten müssen, und das war mir zu riskant“, sagte die Fürstin nach der Sendung und war glücklich über ihre erspielten 64 000 Euro, die sie für die Stiftung ­Katholische Universität AUM in Jordanien spendete.

Ohne Einsatz eines Jokers schafften es danach Sylvie van der Vaart und Daniel Hartwich erst bis zur 64 000-Euro-Frage – und dann noch weiter, bis zur 500 000-Euro-Frage! Die lautete:

Welche Hauptstadt beherbergt die Prägestätte für die Euro-Münzen gleich dreier Staaten?

A: Rom

B: Brüssel

C: Berlin

D: London

Die richtige Antwort war A. Alle ihre Joker hatten die beiden Kandidaten, die kürzlich mit dem Bayerischen Fernsehpreis für ihre Moderation von Let’s Dance ausgezeichnet worden waren, bereits eingesetzt. Daniel Hartwich erklärte: „Ich glaube, wir steigen besser aus, denn wir wissen die Antwort nicht.“ Sylvie van der Vaart sprang ihm bei: „Ja, ich bin keine Zockerin.“ Die beiden erspielten somit 125 000 Euro für die gemeinnützige Gesellschaft DKMS Life und die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.

Als letzte Kandidatin kam Anke Engelke auf den Stuhl. Sie war bereits zum vierten Mal dabei – und hatte bisher immer abgeräumt (zweimal 500 000 Euro, einmal 125 000 Euro). Unterhaltsam, witzig und sogar mit einer Gesangseinlage spielte sich die schlagfertige Komikerin erneut bis zur 500 000-Euro-Frage:

Das Trema ist fester ­Bestandteil von …?

A: Renault

B: Peugeot

C: Citroën

D: Bugatti

Die richtige Antwort war C. Auf ihre Joker konnte sie nicht mehr vertrauen, die hatte Engelke bereits alle eingesetzt. Die Antwort wusste sie auch nicht. „Ich steige aus“, sagte die 46-Jährige und freute sich über 125 000 Euro für die Action Medeor e.V.

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