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Starkoch Frank Rosin und der Betreiber des Restaurants „Burger Teufel“, Christof Zinser.

Koch-Beratung geht nach hinten los

„Würde jedem abraten“: Kandidat wettert nach TV-Sendung gegen Rosin

Solingen - Burger, Pommes, bittere Tränen: Dass TV-Koch Rosin seine Schützlinge nicht unbedingt in Watte packt, ist kein Geheimnis. Nun hat er es allerdings auf die Spitze getrieben - bis zur Eskalation vor laufender Kamera. 

Eigentlich dient die Kabel-eins-Sendung „Rosins Restaurant“ dazu, in die Krise geratene Restaurants wieder auf Kurs zu bringen. Im Falle von „Burger Teufel“ in Solingen ist diese Mission allerdings kläglich gescheitert. Denn dort serviert Christof Zinser teuflische Burger - im wahrsten Sinne des Wortes. TV-Koch Frank Rosin lässt kein gutes Haar an dem jungen Solinger - mit Folgen: Sowohl Koch als auch Küchenchef sind im Laufe der Sendung mit den Nerven am Ende.

Fettgeschwängerte Luft und Tiefkühl-Patties

Bereits zu Beginn der Sendung lässt Rosin kein gutes Haar am „Burger Teufel“. Bei einem Testessen bemängelt er die seines Erachtens völlig ungenießbaren Gerichte und Überforderung im Küchenteam. Fettgeschwängerte Luft, vorgefertigte Tiefkühl-Patties und rohes Hähnchenfleisch stehen auf der Mängelliste des Kochs. Beinahe im Minutentakt findet er neue Kritikpunkte, vom verbrannten Burgerbrötchen bis zu den Fertig-Pommes. „Zuallererst braucht man hier gute Nerven“, kommentiert Rosin das Geschehen.

Burger-Teufel Zinser kämpft mit Rosins höllischer Kritik

Mit denen ist Betreiber Zinser schnell am Ende. Rosins Kritik macht dem jungen Restaurantbetreiber schwer zu schaffen, er ringt mit den Tränen. Schließlich treibt es der Starkoch auf die Spitze: „Der Christof hat erst vor zwei Monaten sein Restaurant eröffnet und war schon auf Hilfe angewiesen. Der hat von Tuten und Blasen keine Ahnung“, wettert er. Zinser kann die harten Worte nicht länger ertragen, bricht in Tränen aus und ist dem Zusammenbruch nahe.

Statement vom verärgerten Betreiber persönlich

Ein ziemlich dramatisches Ende, wenn man bedenkt, dass Rosins Unterstützung dem „Burger Teufel“ wieder auf die Beine helfen sollte, statt ihn in die Knie zu zwingen. Auf Nachfrage des „Express“ berichtet Zinser nun jedoch, dass Rosin in seinem Burger-Imbiss gewissermaßen als ungebetener Gast einmarschierte: „Ich war nicht auf Hilfe angewiesen und habe Rosin nicht darum gebeten. Er stand um 9 Uhr morgens vor der Tür, mit Kamerateam.“

Der junge Solinger Restaurantbetreiber übt harsche Kritik am TV-Koch. Insgesamt könnte er die Zusammenarbeit mit Rosin nicht weiter empfehlen, berichtet er dem „Express“. „Das war von Anfang an eine schlechte Idee. Wenn mich ein Kollege fragen würde, ob er Rosin einladen soll, würde ich jedem abraten. Ich habe von ihm keinen einzigen sinnvollen Tipp bekommen. Er mag zwar kompetent sein, aber hat mit mir auch nur geredet, wenn die Kamera an war. Der wollte nur seine Show abziehen.“ 

Auch der offiziellen Facebook-Seite des „Burger Teufel“ gibt es mittlerweile ein Statement: „Negative Kritik setzen wir gerne um“ heißt es darin, und weiter „diese sollte jedoch sachlich und nicht beleidigend sein.“

Gemischte Emotionen im Netz

Rosin zeigt sich hinsichtlich des tränenreichen Ausgangs entspannt. Gegenüber der Zeitung sagt er: „Es gibt immer die Phase, in der die Leute anfangen, mich zu hassen, aber letzten Endes sind sie sehr dankbar für die Unterstützung und vergießen manchmal auch Tränen“, erzählt der Dorstener Spitzenkoch. 

Auf seiner offiziellen Facebook-Seite hatte der Koch die Sendung am Dienstag noch beworben: „Auf keinen Fall verpassen!“ schrieb er. Unter dem Post häufen sich mittlerweile die Kommentare - positive wie negative. Durchaus nicht jeder ist der Meinung Zinsers - so kommentiert ein User kritisch, es könne auch „niemand eine Arztpraxis eröffnen, nur weil er weiß, was eine Erkältung ist“. Andere User bemängeln, Rosin habe Zinser „vorgeführt“ und werfen dem TV-Koch „niveauloses“ sowie „unprofessionelles“ Verhalten vor.

vha

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