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Stefan Raab warb für seinen Duschkopf.

Gegenseitige Schuldzuweisungen

Ärger nach "Wetten, dass..?"-Desaster

Köln - Herbe Kritik und niederschmetternde Einschaltquoten bei "Wetten, dass..?": Hinter den Kulissen der ZDF-Sendung tobt offenbar ein heftiger Streit.

Die Sommerausgabe von "Wetten, dass..?" endete in einem einzigen Desaster. Peinliche Auftritte, seltsame Wetten und ein gekünstelter Moderator - von Presse und Fans hagelte es vernichtende Kritik.

Das ZDF scheint unterdessen sauer auf Stefan Raab zu sein.Raab hatte in der Sendung für einen von ihm erfundenen Duschkopf geworben. "Es war klar abgesprochen, dass keinerlei Werbung gemacht wird", soll der Sender dem Berliner Kurier gesagt haben.

Fast macht es den Eindruck, als handele es sich mit diesem Vorwurf um eine Retourkutsche. Immerhin sparte Raab während seines Auftritts bei "Wetten, dass..?" nicht mit Kritik. Als Markus Lanz etwa gegen einen Zuschauer antrat und das Publikum buhte, meinte der "TV total"-Moderator: "Ich kann die Leute verstehen." Und als sich Hollywood-Schauspieler Gerard Butler Eiswürfel in die Hose kippte, hielt sich Raab die Hand vor seine Augen und drehte sich weg. "Ich bin hier nur Gast in der Sendung", stellte er klar.

Herbe Kritik aus den eigenen Reihen

Doch damit noch nicht genug. Wie der Focus berichtet, gibt es offenbar auch ZDF-Mitarbeiter, die sich mittlerweile klar gegen Moderator Markus Lanz stellen. Gegenüber der Bild-Zeitung soll ein Insider gesagt haben, dass "das am Samstag zum Fremdschämen" war. Lanz sei einfach kein Entertainer. "Stefan Raab hätte niemals in die Sendung gelassen werden dürfen. War doch klar, dass er Lanz die Show stiehlt."

Die Katastrophe am Samstagabend habe nur widergespiegelt, wie es momentan hinter den Kulissen von "Wetten, dass..?" aussieht. Ein harter Kampf um das Sagen in der Sendung soll zwischen der ZDF-Redaktion und dem Lanz-Lager ausgebrochen sein. Vor der Show habe sogar eine Redakteurin einen Weinkrampf erlitten.

"Wetten, dass..?": So schlug sich Lanz auf Malle

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Ein ZDF-Experte brachte es auf den Punkt: "Da kann man gerade beim Sterben einer Sendung zuschauen." Die Sommerausgabe 2014 wurde bereits abgesagt. Darüber hinaus gibt es offenbar  Krisensitzungen zum gesamten Konzept der Sendung. Der Unterhaltungschef sei zu schwach, um das Chaos in den Griff zu bekommen. "Jeder Abiball ist besser organisiert", urteilte eine Produktions-Mitarbeiterin.

msa

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