Alle Neuerungen im Überblick

Neuerungen im Februar 2021: Neues Gartengesetz in Bayern, Lockdown-Regeln, Steuererklärung

  • Franziska Konrad
    vonFranziska Konrad
    schließen

Auch im Februar erwarten die Verbraucher wieder einige Änderungen. Ein Großteil der Neuerungen hat mit der Corona-Krise zu tun.

  • Ob Steuerklärung, Garten oder Onlineshopping: Im Februar erwarten die Verbraucher einige Veränderungen.
  • Die meisten Neuerungen stehen in Zusammenhang mit der Corona-Krise.
  • Eine Übersicht sämtlicher Veränderungen lesen Sie bei uns.

München - Bereits im Januar startete das neue Jahr 2021 mit wichtigen Änderungen. Doch auch der Februar hält einige Neuerungen bereit - die meisten davon stehen ganz im Zeichen der Corona-Krise. Hier nun im Detail alle Änderungen ab dem 1. Februar.

Das ändert sich im Februar 2021: Corona-Lockdown verlängert

Beim letzten Krisengipfel der Bundesregierung wurde der Corona-Lockdown um ein weiteres Mal verlängert. Dieser gilt vorerst bis zum 14. Februar. In dieser Zeit sind unter anderem nur Treffen des eigenen Haushalts mit einer weiteren Person erlaubt, beim Einkaufen sowie im ÖPNV wurde eine FFP2- und OP-Maskenpflicht eingeführt, Kitas und Schulen bleiben weiter geschlossen. Wie es Mitte Februar weitergeht, ist derzeit noch völlig offen. Allerdings kehren ab Februar in einigen Bundesländern wieder die Abschlussklassen zurück in den Wechselunterricht.

Zu Beginn des neuen Jahres schreiben sich viele die Steuererklärung auf ihre To-do-Liste. Hier erwartet einige Verbraucher eine positive Nachricht: Eigentlich würde die Abgabefrist für die Jahressteuererklärungen 2019 am 28. Februar ablaufen. Nach einem Gesetzesentwurf von CDU*/CSU und SPD* soll diese Frist jedoch bis zum 31. August verlängert werden.

Änderungen im Februar 2021: Abgabefrist für Steuererklärung verlängert

Das gibt der Deutsche Bundestag auf seiner Homepage bekannt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei demnach die Corona-Krise. Allerdings gilt diese Regelung nur in solchen Fällen, bei denen der Steuerzahler einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein eingeschaltet hat.

Dank der Corona-Krise boomt derzeit auch der Onlinehandel. Kreditkartenzahlungen im Internet sollen daher sicherer - aber gleichzeitig auch etwas komplizierter werden. Umgesetzt wird dies durch die sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“.

Das ändert sich im Februar 2021: Mehr Sicherheit beim Onlineshopping

Konkret bedeutet das: Beim Bezahlen in Onlineshops mit Mastercard, Visa und Co. reicht es nicht mehr aus, neben der Kreditkartennummer die Prüfziffer der Kartenrückseite einzutippen. Ab 15. Februar greift diese Regelung nicht mehr nur für Verkäufe ab 250 Euro, sondern schon ab 150 Euro. Neben den Daten auf der Karte wird dann zum Beispiel zusätzlich eine TAN benötigt.

Um die wirtschaftlichen Schäden der Corona-Krise zu mildern, hat das Bundesfinanzministerium ein Maßnahmenpaket erlassen. Wichtig ist dabei besonders für Händler: Wer von ihnen bereits einen Zahlungsaufschub für die fällige Einfuhrumsatzsteuer beantragt hat, dem konnte die Zahlungsfrist vom 16. Januar auf den 26. Februar 2021 verschoben werden. Vorausgesetzt der Antrag wurde bewilligt.

Änderungen Februar 2021: Neues Garten-Gesetz tritt in Bayern in Kraft

Ein neues Gesetz tritt außerdem im Freistaat in Kraft: Ab dem 1. Februar 2021 gilt dort die Reform der Bayerischen Bauordnung. Besonders spannend daran: Die neue Verordnung untersagt reine Steingärten und Kunstrasen. Kommunen dürfen diese künftig verbieten. Um den Lebensraum von Insekten und Vögeln zu schützen, sollen als Alternative echte Pflanzen gesetzt werden.

Eine neue Funktion gibt es jetzt auch für die Corona-Warn-App. Nach teils heftiger Kritik soll diese dabei helfen, dass das Tool mehr verwendet wird. Mit unserem brandneuen Verbraucher-Newsletter bleiben Sie immer auf dem neusten Stand in Sachen Verbraucherinformationen und Produktrückrufe.

Änderungen Februar 2021: Neue Personaluntergrenzen in der Pflege

In vielen Pflegebereichen - etwa der Intensivmedizin, der Neurologie oder der Geriatrie - sollen ab 1. Februar neue Untergrenzen für das Verhältnis von Personal/Pflege gelten. So darf in der Intensivmedizin etwa jede Pflegekraft nicht mehr 2,5 Patienten pro Tag betreuen, sondern nur noch zwei. Um dieses Verhältnis zu überprüfen, soll ein Richtwert festgelegt werden, der dann von Behörden überprüft werden kann. (kof)

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare