Aldi-Filiale im Ausland: Bei einem Discounter-Standort in Australien kam es zu einem eigentümlichen Salat-Fund (Symbolbild)
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Aldi-Filiale im Ausland: Bei einem Discounter-Standort in Australien kam es zu einem eigentümlichen Salat-Fund (Symbolbild).

Eigentümlicher Salat-Inhalt

Aldi als „natürlicher Lebensraum“? Kundin macht bizarre Entdeckung - und kontaktiert Tierbehörde

  • Patrick Freiwah
    vonPatrick Freiwah
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Wenn Verbraucher bei Aldi oder sonst wo einen Salat kaufen, rechnen sie mit frischen Lebensmitteln. In diesem Fall bedeutete das auch: lebendig und lebensgefährlich.

Sydney - Nachdem eine Frau bei Aldi einkaufen war, erwartete sie und ihre Familie Zuhause eine außergewöhnliche, potenziell gefährliche Überraschung: Ein eingepackter Salat war nämlich nicht nur über die Maßen frisch, er hatte sogar noch eine lebende Beilage in der Verpackung.

So teilte die Australierin per Facebook Aufnahmen des in Sydney (Australien) erworbenen verpackten Nahrungsmittels. Dort ist neben dem eigentlich eher gesunden Salat eine Schlange zu sehen, die sich als ziemlich bedrohlich herausstellen sollte. Die unliebsame Salatbeilage hat sich als „blinder Passagier“ hineinverirrt und fand den Weg über den Discounter bis ins Zuhause der Familie.

Aldi als natürlicher Lebensraum von Schlangen? „Bitte überprüft Euren Salat gut“

So hatte schließlich der Sohn der Aldi-Kundin die noch junge Schlange entdeckt, die bei einer Filiale des deutschen Discounters erworben wurde. Wie die Mutter schildert, wurde umgehend eine Wildtierrettungsorganisation verständigt, welche das Tier einsammelte. Schließlich steht nun auch fest, um welches Getier es sich handelt. Demnach hat sich eine noch junge „Pale-Headed Snake“ in den Salat verirrt - und ein Kontakt mit „Hoplocephalus bitorquatus“ kann ungemütlich werden:

Das Gift des Reptils, dessen deutsche Übersetzung „blassköpfige Schlange“ lautet, wirkt bisherigen Erkenntnissen zufolge hämotoxisch: Es zerstört rote Blutkörperchen und beeinträchtigt die Blutgerinnung anderer Lebewesen wie zum Beispiel des Menschen spürbar. Das kann in schlimmen Fällen bis hin zum Organversagen führen.

Verirrt in einer Salatpackung: Bei einem Aldi in Australien kam es zu einer eigentümlichen Entdeckung.

„Vergangene Nacht hat mein Sohn eine kleine blassköpfige Schlange im Baby-Römersalat von Aldi gefunden“, schrieb die Frau aus Sydney per Social Media und warnte zugleich ihre Freunde: „Bitte überprüft Euren verpackten Salat gut.“ Aldi selbst ging der Sache auf den Grund und gab zu, dass ein Aldi-Geschäft „kein natürliches Habitat“ einer Schlange sei.

Aldi-Kundin findet lebendes Reptil im Salat - Happy-End bahnt sich an

Dass Aldi-Kunden hierzulande in die gleiche Situation geraten, ist unwahrscheinlich: Die „Pale-Headed Snake“ genießt ihr Dasein lediglich in den australischen Staaten Queensland und New South Wales. Das Tier soll in seiner natürlichen Umgebung freigelassen werden - dort wo auch der Salat gepflückt wurde. Nichtsdestotrotz kennt man derartige Funde auch aus deutschen Supermärkten - seien es giftige Krabbeltiere aus Mittelamerika, oder kot-ähnliche Hinterlassenschaften.

Unterdessen lässt die bundesweite Corona-Notbremse auch Supermärkte und Discounter nicht unberührt. Was im Lebensmitteleinzelhandel jetzt gilt, erfahren Sie hier. Einen bizarren Vorfall gab es vor einiger Zeit in Russland: Ärzte entfernten eine lange Schlange aus dem Rachen einer Frau. Das Reptil war ihr wohl während des Schlafens in den Mund gekrochen. (PF)

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