Hackfleisch-Rückruf
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Aktuell wird Hackfleisch zurückgerufen. (Symbolfoto)

Discounter Fleisch

Greenpeace greift jetzt Aldi, Lidl und Co. mit großer Aktion an - und will Kunden auf seine Seite bringen

  • Felicitas Bogner
    vonFelicitas Bogner
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Die Vermarktungsstrategie von Billigfleisch bei Discountern und Supermärkten bringt Greenpeace auf die Palme. Nun startet Greenpeace eine Aktion.

München - Die Tiefpreise, zu denen Fleisch bei vielen Discountern und manchen Supermärkten angeboten werden, lassen immer wieder staunen. In Prospekten bewerben die Konzerne die niedrigen Kilopreise. Verschweigen jedoch meist, die Auswirkungen des Konsums von diesen billigen Fleischprodukten. Greenpeace holt nun aus und hat eine große Aktion gestartet, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.

Greenpeace will auf Missstände durch Billigfleisch-Konsum aufmerksam machen

Beim Lebensmittel-Kauf greifen nicht wenige auch bei Fleischprodukten zu den günstigen Discounter- und Supermarktangeboten von Lidl, Edeka und Co. Die Billig-Produkte werden auch wöchentlich in den entsprechenden Katalogen mit ihrem Tiefpreisen angepriesen. Darauf reagiert die Umweltorganisation Greenpeace jetzt. Sie erstellen „ehrliche Werbeflyer“ in denen sie auf die Problematik von Billig-Schnitzel aufmerksam machen. Die Greenpeace-Flyer erinnern dabei in Stil und Design an die entsprechenden Supermarkt-Prospekte.

Greenpeace-Kampagne soll Aldi, Lidl, Edeka und Co. dazu bringen, Billig-Fleisch nicht mehr zu bewerben

Jedoch mit dem eklatanten Unterschied, dass im Gegensatz zu den Originalen hier die durch Billig-Fleischkonsum entstehenden Missstände deutlich gemacht werden. Dabei beschreibt die Umweltorganisation, die Rodung der Wälder, das Leiden der Tiere und die Niedriglohn-Problematik der Angestellten.

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Greenpeace animiert die Verbraucher Mails an Aldi, Lidl und andere Supermärkte zu versenden

Ziel der Greenpeace-Aktion sei es, Aldi, Lidl, Edeka, Rewe und andere Lebensmittel-Konzerne dazu zu bewegen, Billig-Fleischprodukte nicht mehr in ihren Prospekten zu bewerben. Die Umweltorganisation möchte zusätzlich mit ihrer Kampagne Verbraucher dazu anhalten, sich die Flyer herunterzuladen und mit einer Textvorlage an die entsprechenden Discounter und Supermärkte zu verschicken.

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