Supermarkt, in dem dicht gedrängt Menschen mit vollen Einkaufswagen stehen
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In Coronazeiten Warteschlangen vermeiden: Intelligente App zeigt, wann Supermärkte überfüllt sind.

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Einkaufen bei Aldi, Lidl oder Rewe: Mit dieser App vermeiden Sie den Massenandrang

Eine App macht den Corona-Alltag ein wenig leichter. Verbraucher sehen auf einen Blick, ob bei Lidl, Aldi, Rewe und Co. mit Schlangen zu rechnen ist.

München - Bereits am Samstag bildeten sich teils lange Schlangen vor Supermärkten und Discountern. Der Grund: Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel. Verbraucher können die Menschenmassen jetzt aber klug umgehen: Die App Crowdless verrät, wie voll ein Geschäft, Café oder Restaurant gerade ist. Ideal für alle, die in Coronazeiten sicher einkaufen gehen wollen. In der Idee steckt viel Expertise: Das Start-up Lanterne aus Großbritannien hat die App mit Beteiligungen der europäischen Weltraumorganisation ESA und Google entwickelt. 

Allerdings: Eine ähnliche Funktion wie Crowdless bietet Google schon seit mehreren Jahren: Google Maps zeigt die Stoßzeiten, geschätzte Wartezeiten und Besuchsdauer an. Auch Live-Besuchsdaten können Nutzer abrufen. Dabei fließen Daten von Personen ein, die den Google-Standortverlauf aktiviert haben. Was also kann Crowdless, was Google nicht kann?

Was kann Crowdless, was Google Maps nicht kann?

Einerseits bindet die App auch Daten der Weltraumorganisation Esa mit ein. Durch Satellitenbilder lässt sich beispielsweise die Auslastung auf Parkplätzen messen. Das Besondere an Crowdless ist, dass die App eine Empfehlung ausspricht, ob Verbraucher ihren Einkauf besser verschieben sollten. Denn Nutzer sehen auf einen Blick, ob es eine gute Idee ist, jetzt einkaufen zu gehen. Das funktioniert über dreifarbig gestaltete Buttons. Wie beim Ampelsystem bedeutet Grün: Los gehts. Denn der grüne Button zeigt eine geringe Auslastung an – dem Einkauf oder Cafébesuch steht nichts im Wege. Orange entspricht einer Auslastung zwischen 36 und 75 Prozent. Konkret bedeutet das, dass sich viele Menschen dort aufhalten und mit Warteschlangen zu rechnen ist. Ein roter Button zeigt, dass die Kapazität mit über 75 Prozent oder mehr fast voll ausgelastet ist. Menschenansammlungen und lange Schlangen sind zu erwarten.

Crowdless ist für Android und iPhone verfügbar. Die App zeigt anhand des Standorts des Nutzers die Läden in seiner Nähe an. Auf einer Karte werden diese Geschäfte direkt eingefärbt. Verbraucher haben so einen Überblick über die Auslastung – ohne den jeweiligen Laden extra anzuklicken. Die am häufigsten besuchten Lokale können Nutzer unter Favoriten speichern und auch selbst Daten einreichen, wie voll es gerade ist. Wer die farbige Gestaltung nicht zwingend braucht, kann die Auslastung von Geschäften auch über Google Maps einsehen.

Ohne Stress den Überblick behalten: Sinnvolle Apps in Coronazeiten

Die Corona-Notbremse knüpft die geltenden Schutzmaßnahmen bundesweit einheitlich an die aktuellen Inzidenzen. Deshalb lohnt es sich, die aktuellen Zahlen immer im Blick zu behalten. Dafür steht Verbrauchern die Android-App Fallzahlen Aktuell zur Verfügung. Sie zeigt aktuelle Daten aus Deutschland bis hin zur Landesebene. Mittels Widget lassen sich die Zahlen auf den Homescreen des Telefons ziehen – damit haben sie Nutzer immer im Blick.

Video: Notbremse - Was bedeutet das für Baumärkte und Gartencenter?

Für iPhones steht die Anwendung noch nicht zur Verfügung. IOS-Nutzer können den Umweg über die App Scriptable wählen und sich damit ein Inzidenz-Widget für ihren Homescreen bauen. Wer bei den sich ständig ändernden Regeln den Überblick verloren hat, kann sich Darf ich das? herunterladen. Die Anwendung zeigt unkompliziert, welche Corona-Maßnahmen am eigenen Standort gerade gelten. Mit diesen Apps haben Verbraucher in Coronazeiten eine Sorge weniger. 

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