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Leere Supermarkt-Regale: Diese Produkte sind aktuell am häufigsten betroffen

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Von: Yasina Hipp

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Die Preise in den Supermärkten steigen. Zudem bleiben einige Regale einfach leer, weil die Produkte fehlen - ein Experte erklärt, wo es besonders knapp wird.

München - Der Gang zum Supermarkt macht aktuell keinen Spaß. Die Preise sowohl bei Rewe, Edeka und Co. als auch bei den Discountern, wie Aldi und Lidl, schießen durch die Decke. Viele Faktoren spielen zusammen und lassen Lebensmittel teurer werden. Durch den Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen ist die Energie hierzulande teuer geworden, die Beschaffung der Produkte kostet mehr. Zusätzlich sind auch noch die Personalkosten gestiegen. Das alles führt dazu, dass in vielen Supermärkten einige Regale gähnend leer sind. Ein Verbraucherexperte weiß, welche Produkte besonders betroffen sind.

Supermarkt: Hersteller und Händler stehen sich gegenüber

Bei RTL liefert Verbraucherexperte Ron Perduss eine Erklärung für die leeren Regale. Zwei Parteien stehen sich nämlich gegenüber: Hersteller und Händler. „Auf der einen Seite wollen die Hersteller höhere Preise durchsetzen für ihre Marken aufgrund der gestiegenen Herstellungskosten“, so der Experte, „auf der anderen Seite wollen die Händler, also Supermärkte und Discounter, natürlich an ihrem Preisniveau festhalten und ihren Kundinnen und Kunden die teuren Preise nicht zumuten.“ Dieser Clinch führt dazu, dass viele Regale einfach leer bleiben. Ein Edeka-Filialleiter berichtet gegenüber RTL von einem konkreten Beispiel: die Mars GmbH. Diese forderte eine Preissteigerung von 20 Prozent, wogegen sich der Marktleiter aber sträubt und die Regale mit Whiskas-Katzenfutter - was von der Mars GmbH vertrieben wird - leer lässt. Und so begründet er das.

Eigenmarken von Supermärkten sind gute Alternativen

„Wir versuchen damit zu erzielen, den Hersteller an den Verhandlungstisch zu holen und dementsprechend die besten Einstandspreise zu erwirken“, sagt der Edeka-Leiter. Solange diese Verhandlungen laufen, bleiben die Regale für die Supermarkt-Kunden aber eben leer. Verbraucherexperte Perduss weiß, dass neben Katzenfutter besonders auch Milchprodukte, Getränke wie Softdrinks oder Säfte, Süßigkeiten und teilweise auch Fertigprodukte von der besonderen Situation betroffen sind.

Der Experte rät Verbrauchern deswegen auf die Eigenmarken von Edeka, Lidl, Aldi und Co. umzusteigen. Diese seien verfügbar, günstiger und von sehr guter Qualität.

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