Achtung Gesundheitsgefahr

Achtung giftig: Aldi ruft Knabberzeug zurück - Kunde macht ungewöhnlichen Fund in seiner Packung

  • vonVeronika Silberg
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Achtung: Cashewkerne von Aldi könnten verunreinigt sein. Der Hersteller aus Ulm ruft die Cashewkerne zurück, nachdem eine giftige Kapsel entdeckt wurde.

  • Aldi-Süd* ruft Cashewkerne der Marke „Farmer“ zurück
  • In einer Packung wurde eine Kapsel mit Schädlingsbekämpfungsmittel gefunden
  • Kunden können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben

Stuttgart - Cashewkerne: Früher noch wegen ihres hohen Fettgehaltes verschrien, erlebt die gebogene Nuss gerade eine Erfolgswelle und wird als Superfood gefeiert. Sie bringt viel Geschmack mit und ist vielseitig einsetzbar - egal ob in Currys, Salaten oder als Snack. Auch in Sachen Gesundheit können die Kerne eigentlich punkten. Denn wie die meisten Nüsse senken auch Cashewkerne den Blutdruck. Laut einer Harvard Studie machen Cashewkerne angeblich sogar schlank und glücklich!

Nicht so glücklich war diese Woche ein Kunde von Aldi*-Süd. Beim Griff in eine Tüte Cashewkerne tauchte eine Kapsel giftiges Schädlingsbekämpfungsmittel auf. Laut des Herstellers, der Märsch Importhandels-GmbH mit Sitz in Ulm, ist die Verunreinigung mit der Gift-Kapsel ein Einzelfall. Trotzdem warnt Aldi-Süd* und ruft vorsichtshalber alle Packungen der betroffenen Cashewkern-Marke zurück*. Die Warnung wurde auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht.

Aldi: Veunreinigte Cashewkerne - Diese Produkte sind betroffen

Zurückgerufen werden die „Farmer Cashewkerne“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 29.01., 01.02. und 02.02.2021. Verkauft wurden sie den Angaben zufolge in Aldi-Süd Filialen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Käufer erhalten den Kaufpreis in allen Filialen auch ohne Kassenbon zurückerstattet.

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Aldi: Rückrufe in Deutschland - So können sich Verbraucher informieren

Lebensmittel-Rückrufe* sind keine Seltenheit in Deutschland. Laut Deutschlandfunk werden hierzulande mindestens zweimal pro Woche Lebensmittel zurückgerufen. Oft erfährt der Verbraucher erst spät von solchen Meldungen. Wird eine Verunreinigung und Gesundheitsgefährdung festgestellt, meldet der lokale Standort der Lebensmittelüberwachung das entsprechende Produkt bei der zuständigen Landesbehörde. Überprüfte Rückruf-Meldungen sind auf dem Portal lebensmittelwarnung.de nachzulesen. Hier können sich Verbraucher über Rückrufe auf dem Laufenden halten.

Wurst und Obst gehören zu häufig betroffenen Lebensmittel-Gruppen. Oft sind es Bakterien, wie Salmonellen, die die Lebensmittel verunreinigen aber auch Metallteile oder Glassplitter werden regelmäßig in Lebensmitteln entdeckt und führen zu Rückrufen. In allen Bundesländer wird momentan zum Beispiel Wurst von sechs großen Supermarkt-Ketten wegen Salmonellen zurückgerufen. Auch unangenehm wird es bei der „Heidelbeer-Marmelade Tamara*: vor der warnt momentan der Discounter Aldi. Betroffene Gläser enthalten Glassplitter und können deshalb sogar zu inneren Blutungen führen. Weniger schmerzhaft wird es bei einem Hanföl aus Garting*. Die Landesbehörde rief das Öl zurück, weil der erhöhte THC Gehalt im Öl zu Wahrnehmungsstörungen führte.

Aldi Nord ruft nun auch zahlreiche E-Bikes zurück. Eine alte Modellreihe ist betroffen, die Bremsen mangelhaft. (vs) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa/picture alliance

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