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Der Online-Shop von Aldi Süd: Für manche Kunden ein Ort des Frusts.

Retoure bei Aldi Süd

„Nie wieder Aldi“: Kundin berichtet voller Wut von einem Vorfall – Discounter reagiert

  • Lena Bammert
    VonLena Bammert
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Eine Online-Bestellung bei Aldi Süd führte zu viel Wut aufseiten der Kundin. Irgendwann riss ihr der Geduldsfaden – das Ergebnis ist auf Facebook zu sehen.

Heilbronn - Es begann mit dem Kauf einer Klimaanlage und endete in einer Geduldsprobe und einem frustrierten Facebook-Post auf der Aldi Süd Seite. Eine Aldi-Kundin machte dort ihrem Ärger Luft - und bekam daraufhin auch eine Antwort von dem Discounter. An der Diskussion beteiligten sich außerdem noch einige andere Nutzer und Nutzerinnen, das Thema sorgte für Gesprächsbedarf.

Retoure bei Aldi Süd: Geduldsprobe beim Discounter

Fast zwei Monate wartete die Kundin nach eigenen Angaben auf ihr Geld beziehungsweise auf die Abwicklung ihrer Retoure, bis sie sich mit wütenden Worten auf Facebook zu Wort meldete. Sie wollte eine zuvor per Online-Bestellung erworbene Klimaanlage zurückgeben. Das klappte jedoch weniger gut. Demnach musste die Kundin erst einmal vier Wochen auf die Abholung des Geräts warten. Die Partnerfirma von Aldi, welche für die Spedition zuständig ist, bezeichnete sie als „inkompetent“. Drei Wochen nach der erfolgten Abholung habe es dann immer noch keine Rückzahlung gegeben.

Nach einem erfolglosem Telefonat mit dem Service-Team habe sich die Kundin nicht mehr anders zu helfen gewusst, als einen wütenden Post auf Facebook abzusetzen: „Nie wieder Aldi!!! Wir sind sowas von enttäuscht und sauer!! Die armen Leute, die wirklich auf ihr Geld angewiesen wären. Das ist kein Service und keine gute Werbung für euch! Und das werden wir auch jedem erzählen, der nur im kleinsten Ansatz bei euch kaufen will!!“

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Aldi Süd: Beschwerden auf Facebook

Aldi Süd meldete sich in der Kommentarspalte und entschuldigte sich bei der Kundin für die lange Wartezeit, das sei „definitiv nicht unser Standard.“ Die Kundin solle sich über das Kontaktformular beim Kundenservice melden. Diese reagierte gar nicht mehr auf die Antwort.

Dafür mischten sich aber andere Kunden und Kundinnen ein. „Nicht definitiv euer Standard? Habt ihr die letzten Beschwerden nicht ernst genommen?“, schrieb einer. Eine andere Kundin teilte ihre ähnliche Erfahrung inklusive „Stunden in der Hotline“ sowie „nur Rennerei, weil das erste Retourenticket nicht funktioniert hat.“

Ein anderer Nutzer erschien die Beschwere per Facebook-Post etwas übertrieben: „Nur weil ein Kunde unzufrieden ist, sollten andere gewarnt werden? Lächerlich!“. Aldi Süd versuchte die Kunden zu beruhigen, der Discounter würde alle Beschwerden ernst nehmen. (leb)

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