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Aldi-Neuerung: Discounter testet besondere Verkaufsterminals

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Von: Yasina Hipp

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Aldi Nord testet digitale Verkaufsterminals.
Neue Geräte werden in einigen Aldi-Filialen getestet. © picture alliance/dpa/Rolf Vennenbernd

Die Discounter-Kette Aldi setzt mehr und mehr auch auf das Online-Geschäft. So testet das Unternehmen nun die Verknüpfung der Filialen mit dem Webshop.

Essen - Ein Supermarkt ohne Kassen, Preisabbuchung per App und Kameras, die die Einkäufe kontrollieren: Ganz soweit wie die hypermodernen Supermärkte des amerikanischen Mega-Unternehmens Amazon* sind die hiesigen Aldi-Filialen zwar noch nicht. Dennoch macht Aldi Nord einen Schritt in Richtung modernes, digitales Einkaufen. Das Unternehmen testet derzeit in einigen Filialen besondere Verkaufsterminals, die das Lebensmittel-Shopping auf ein neues Level heben sollen.

Aldi Nord: Verkaufsterminals mit Webshop verbunden

Laut lebensmittelzeitung.net sind zehn Aldi-Filialen in Seefeld rund um Berlin und in Radevormwald im Bergischen Land Teil einer Testphase des Discounters. In den dortigen Läden treffen Kunden bei ihrem Einkauf auf große Displays, die so genannten Verkaufsterminals. Dort können Verbraucher das gesamte Online-Sortiment sehen, Produkte auswählen und mithilfe von QR-Codes die ausgewählten Produkte direkt bestellen. So haben Aldi-Kunden auch in kleineren Filialen mit weniger Sortiment Zugriff auf die gesamte Produktpalette des Discounters. Durch die Verknüpfung der Vor-Ort-Läden mit dem Webshop schafft Aldi dann vielleicht eine weitere Verstärkung des Online-Geschäfts.

Aldi Nord: Corona-konforme Displays

Seit Oktober und noch bis Ende März 2022 läuft die Testphase. Wie gut die digitale Einkaufshilfe bei den Kunden ankommt und ob Aldi die Terminals dann flächendeckend in weiteren Filialen einsetzt, wird sich zeigen. An die derzeitigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie hat sich das Unternehmen jedenfalls auch bei den Displays angepasst. Die Hälfte der Geräte im Test sind mit speziellen Non-Touch-Display ausgestattet. Das bedeutet, dass der Bildschirm nicht berührt werden muss - es genügen Handgesten aus rund zehn Zentimetern Entfernung, die das Display dann erkennt. So können garantiert keine Viren übertragen werden.

Hinsichtlich der Corona-Pandemie spricht sich auch Aldi deutlich gegen eine 2G-Regelung in den Filialen aus. Dies bestätigt das Unternehmen gegenüber unserer Redaktion. *HNA.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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