Warnung vor Apple-ID-Phishing: Betrüger wollen mit fieser E-Mail-Masche Daten stehlen

Apple-Nutzer aufgepasst! Betrüger versuchen durch sogenannte Phishing-Mails an persönliche Daten zu kommen.
Berlin - Apple-Kunden sind immer häufiger von Spam-Mails betroffen. Sogenannte Phishing-Nachrichten, in denen sich Betrüger durch gefälschte E-Mails als vertrauenswürdig ausgeben, sind gerade im Umlauf. Momentan melden Kunden vor allem E-Mails, in denen sie aufgefordert werden, die Daten ihrer Apple-ID zu überprüfen. Angeblich soll dadurch die Sicherheit des Accounts erhöht werden. Oft enthalten diese E-Mails gleich einen passenden Link - eine böse Falle der Betrüger.
Apple: Phishing Warnung - Betrüger wollen Daten zur Apple-ID stehlen
Laut Verbraucherschutz.com seien die Phishing-E-Mails im unscheinbaren Apple-Design verfasst, sodass der Schwindel auf den ersten Blick nicht auffalle. Auch die Absender seien gefälscht und sähen dadurch offiziell aus. Wie bei Phishing-E-Mails üblich, wird auch in dieser Nachricht mit der Sperrung des Accounts gedroht, wenn der Empfänger seine Kontoinformationen nicht innerhalb von 24 oder 48 Stunden bestätigt.
Wer den Link anklickt, landet jedoch auf einer gefälschten Webseite. Die dort eingegeben Daten gehen direkt an die Betrüger. In manchen E-Mails ist nicht direkt ein Phishing-Link zu sehen, allerdings schicken die Betrüger dann meist einen Anhang mit einer PDF-Datei mit. Auf diese Weise kann sich der Empfänger schnell eine schädliche Software auf seinen Apple-Computer laden.
Apple: Der „echte“ Apple Support gibt wichtige Tipps um Phishing zu erkennen
Der offizielle Apple Support gibt auf seiner Homepage wichtige Tipps, wie man Phishing-E-Mails erkennen kann und was man tun kann, um seine Daten zu schützen:
- Kunden sollen ihre Apple-ID mit der Zwei-Faktor-Authentifierung schützen.
- Niemals persönliche Daten wie Kreditkartennummern herausgeben, wenn man nicht überprüfen kann, ob der Empfänger auch derjenige ist, für den er sich ausgibt.
- Nie auf Links in verdächtigen oder unaufgefordert erhaltenen Nachrichten klicken und keine Anhänge solcher Nachrichten öffnen.
- Bei Zweifeln in Bezug auf eine Anfrage oder Kommunikation soll man sich direkt an das jeweilige Unternehmen wenden.
- Verdächtige E-Mails und Nachrichten soll man direkt an Apple Support melden.
Falls man ausnahmsweise doch mal auf einen der Links geklickt hat und sogar Daten preisgegeben hat, rät Apple Folgendes:
Wenn du glaubst, dass deine Apple-ID kompromittiert wurde oder wenn du dein Passwort oder andere persönliche Daten auf einer Betrugswebsite eingegeben hast, ändere dein Apple-ID-Passwort sofort.
Nicht nur Apple-Nutzer betroffen: Phishing-Attacken gehen oft auch an Bank-Kunden
Anhand der Links könne man oft erkennen, ob es sich um Betrüger handelt. Der Link sieht meist vertrauenswürdig aus, doch die URL stimmt nicht mit der Website des Unternehmens überein. Wenn man genau hinsieht, kann man oft auch schon an der E-Mail-Adresse und Telefonnummer der Fake-E-Mail erkennen, dass es sich nicht um das genannte Unternehmen handeln kann. Nicht nur Apple-Kunden sind von solchen Phishing-Attacken betroffen. Die Verbraucherschutzzentrale warnt momentan vor allem vor Betrügern, die Kundeninformationen von verschiedenen deutschen Banken, wie zum Beispiel der Sparkasse oder der Deutschen Bank, herumschicken. Auch Paypal Phishing-E-Mails sind zurzeit im Umlauf, in denen man aufgefordert wird sein Konto zu überprüfen. (tkip)
Video: Phishing-Attacke - Mit einem Klick 18.000 Euro weg
Mit unserem brandneuen Verbraucher-Newsletter bleiben Sie immer auf dem neusten Stand in Sachen Verbraucherinformationen und Produktrückrufe.




