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Obi, Bauhaus und Co.: Das sind die Corona-Regeln bei Baumärkten im Dezember

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Von: Lara Listl

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Menschen stehen in einer Schlange vor einem Baumakrt an. (Symbolbild)
In Hessen und Niedersachsen können Baumärkte selbst entscheiden, ob sie eine 3G- oder 2G-Regel einführen möchten. (Symbolbild) © Michael Kappeler/dpa

Letzten Winter mussten Baumärkte ihre Türen wegen der Corona-Pandemie vorübergehend komplett schließen. Wie sieht es jetzt aus?

München - Im letzten Monat des Jahres haben deutsche Baumärkte wie Obi, Hornbach, Bauhaus und Co. nicht mehr für jedermann geöffnet. Im Zuge des Corona-Gipfels der deutschen Ministerpräsidenten herrscht nun etwas mehr Klarheit: Im Einzelhandel greift pünktlich zur Weihnachtszeit die 2G-Regel.

Baumärkte in Bayern: Diese Corona-Regeln gelten im Dezember

Nur wer geimpft oder genesen ist und dies mit einem entsprechenden Zertifikat belegen kann, erhält Zugang zu den verschiedenen Dienstleistungen. Bei Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen dürfen Ungeimpfte ebenfalls nicht mehr teilnehmen. Zusätzlich kann hier sogar 2G+ eingeführt werden. Geimpfte und Genesene müssten dann zusätzlich zu ihrem jeweiligen Impf- oder Genesenen-Nachweis auch ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen. Am Arbeitsplatz sowie im öffentlichen Nahverkehr gilt die 3G-Regel.

Baumärkte: 2G für den Einzelhandel beschlossen

Die 2G-Regel im Einzelhandel gilt allerdings nicht für Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie etwa Supermärkte. Ob Baumärkte auch in diese Kategorie fallen, muss erst noch festgelegt werden. Hier könnten sich die Regeln auch von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Bayern will etwa am Freitag darüber entscheiden, was als Geschäft des täglichen Bedarfs gilt.

Wie in den Supermärkten, die hingegen weiterhin für alle geöffnet sind, müssen Baumarkt-Kunden nach wie vor FFP2-Masken tragen und ausreichend Abstand (mindestens eineinhalb Meter) zu den Mitarbeitern und anderen Kunden einhalten.

3G-Regel am Arbeitsplatz trifft auch die Mitarbeiter von Baumärkten

Auch für die Angestellten gelten weiterhin strenge Regeln. Seit dem 24. November greift bundesweit eine 3G-Regel am Arbeitsplatz. Demnach müssen sich nun auch ungeimpfte Mitarbeiter von Baumärkten regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen. Ohne negativen Testnachweis darf der Arbeitgeber seinen Beschäftigten ab sofort den Zugang verweigern.

2G-Regel in Baumärkten: Hornbach und Co. sträubten sich vergeblich

Baumarkt-Riesen wie Bauhaus und Hornbach hatten sich schon frühzeitig gegen eine mögliche Einführung einer 2G-Regel positioniert. So äußerte sich die Baumarktkette Bauhaus gegenüber dem Hamburger Abendblatt bereits im Oktober wie folgt: „Gegenwärtig strebt Bauhaus die Nutzung der 3G- oder 2G-Option als zusätzliche Zugangsregelung für die bundesweiten Fachcentren nicht an.“ Hornbach sah dies ähnlich und beabsichtigte ebenfalls nicht, eigene Regelungen einzuführen, die über die jeweils geltenden Corona-Verordnungen hinausgehen.

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