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Einkaufen im Baumarkt: Diese Regeln gelten ab 1. Juli bei Obi, Toom oder Hornbach

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Von: Lukas Einkammerer

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Die Corona-Lage entspannt sich in ganz Deutschland. Beim Einkaufen in Baumärkten dürften im Juli deswegen lockerere Regeln gelten.

München - Egal ob Obi, Hornbach oder Toom - Die Baumärkte hat es in der Corona-Pandemie wie viele andere Läden auch schwer getroffen. Zum Glück sind sie aber mittlerweile wieder geöffnet und empfangen wieder Scharen an Kunden. Von der seit dem 23. April geltenden Bundesnotbremse bleiben sie aber dennoch nicht verschont. Denn diese implementiert strikte neue Regelungen, sobald die 7-Tage-Inzidenz in einer Region einen Wert von über 100 erreicht.

So müsste jedem Kunden in Geschäften mit einer Ladenfläche von weniger als 800 Quadratmetern, was viele Supermärkte betrifft, eine Fläche von 20 Quadratmetern zur Verfügung gestellt werden, um den nötigen Abstand einhalten zu können. Bei größeren Läden, zu denen vor allem Baumärkte zählen, dürfte sich bei einer Inzidenz über 100 stattdessen nur ein Kunde pro 40 Quadratmeter aufhalten. Sollte der Inzidenzwert in einer Region höher als 150 ausfallen, wäre das normale Einkaufen im Baumarkt nicht mehr möglich. Alternativ könnten über ein Click & Collect-System Waren und Artikel vorbestellt und vor Ort abgeholt werden. Falls ein Wert von über 200 erreicht wird, müsste aber auch darauf verzichtet und der Markt komplett geschlossen werden.

Corona-Regeln in Baumärkten: Niedrige Inzidenzen ermöglichen entspannteres Einkaufen

Erst im Juni wurden in mehreren Regionen in Deutschland immer noch 7-Tage-Inzidenzen von mehr als 100 festgestellt. Dies führte zur Sorge um lange Warteschlangen in den Supermärkten aufgrund der Regelungen, die durch die Bundesnotbremse in Funktion treten. Wie die neuesten Auswertungen jedoch ergeben haben, entspannt sich die bundesweite Situation nun deutlich. Laut einer Mitteilung des Robert-Koch-Instituts, liegt die bundesweite Inzidenz-Marke aktuell bei 6,6 (Stand 24. Juni) und ist damit weitaus niedriger als noch vergangene Woche (11,6) - und zum Glück Meilen von ehemaligen Höchstwerten entfernt. Auf Bundesebene konnte der derzeit höchste Wert im Stadtkreis Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) gemessen werden, in Bayern besetzt der Landkreis Lichtenfels mit einer Inzidenz von 32,9 den Spitzenplatz. Dennoch liegen diese Zahlen weit hinter den Hochpunkten des Monats Juni.

Für alle, die sich in den kommenden Wochen also für den Sommer in den Baumärkten ihrer Wahl eindecken wollen - sei es mit neuen Gartenpflanzen, feschen Veranda-Stühlen oder einem Schwimmbecken für die Kinder - sollte der Trip zu Obi, Hornbach und Toom also relativ entspannt werden. (le)

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