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Black Friday und Cyber Monday 2021: So tricksen Händler die Verbraucher an Rabatt-Tagen aus

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Am Black Friday und Cyber Monday können Konsumenten viel Geld zu sparen - doch im Online-Handel müssen sie wachsam sein. Denn nicht alles, was günstig wirkt, ist ein Schnäppchen.

Düsseldorf - Im November, also kurz vor Weihnachten, kurbeln viele Online-Händler ihren Umsatz schon einmal mit Rabatt-Tagen an. Der „Black Friday“ am 26. November wurde aus den USA importiert. Am 29. November folgt der Aktionstag „Cyber Monday“. Auch in der Woche davor finden sich bereits zahlreiche Angebote im Netz.

Am Einkaufstag „Black Friday“ steht ein Mann vor einem Ladenschaufenster, an dem Plakate mit der Aufschrift „Black Friday Sale“ hängen.
Am Einkaufstag „Black Friday“ locken vielversprechende Sale-Aktionen. Doch Kunden sollten genauer hinsehen. © Ennio Leanza/dpa

Doch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor blinder Kaufwut. Denn wer sich ohne Nachdenken mitreißen lässt, könnte auf diese Tricks hereinfallen:

Black Friday und Cyber Monday 2021: So täuschen Händler die Verbraucher mit Preisänderungen und Vergleichen

Black Friday und Cyber Monday 2021: Zeit ist ein wichtiger Faktor bei Angeboten an Aktionstagen

Ablaufende Uhren oder Balken, die Zeitlimits setzen oder schwindende Lagerbestände anzeigen, setzen Kunden unter Druck. Reicht die Zeit nicht, um das Angebot zu prüfen, ist gegen einen Kauf auf Verdacht nichts einzuwenden. Kunden sollten allerdings zuvor checken, ob eine kostenlose Stornierung möglich ist.

Im Zweifelsfall bleibt Kunden immer noch der Widerruf. Dieser ist bei einem Onlinekauf in der Regel ohne Angabe von Gründen bis zu 14 Tage nach der Lieferung des Produkts gestattet. Es können allerdings Rücksendekosten anfallen.

Black Friday und Cyber Monday 2021: Sichere Abwicklung auf der Schnäppchen-Jagd nicht außer Acht lassen

Die Verbraucherzentrale NRW rät von Käufen per Vorkasse oder Direktüberweisung dringend ab. Dahinter können sich Fake-Angebote verbergen. Gerade bei unübersichtlichen Rabattschlachten gesellen sich solche Schwindler gerne dazu. Sicherer ist die Zahlung per Rechnung oder Lastschrift.

Kunden sollten eine verschlüsselte Datenübertragung beim Einkauf nutzen und nicht aus einem öffentlichen WLAN heraus bestellen, um ihre Bankdaten zu schützen.

Zum Ende des Kaufs sollten Kunden außerdem den Browserverlauf und die Cookies löschen, damit es Händlern nicht gelingt, umfassende Profile über das Kaufverhalten anzulegen. Worauf Verbraucher noch achten sollten sowie weitere Hintergründe erfahren Sie hier. *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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