Burger-King-Mitarbeiter haben eine ganz besondere Botschaft für ihre Chefs
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Burger-King-Mitarbeiter haben eine ganz besondere Botschaft für ihre Chefs

Das war’s dann wohl ...

Burger King: Mitarbeiter wenden sich mit krasser Botschaft auf riesigem Werbeschild an ihre Chefs

  • Felix Herz
    VonFelix Herz
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Diese Nachricht hat die Chefetage von Burger King mit Sicherheit erreicht. Eine ganze Filiale hinterließ eine deutliche Botschaft – auf dem großen Werbeschild.

Lincoln/Nebraska – Da waren wohl einige Mitarbeiter einer Burger-King-Filiale in den USA* sehr unzufrieden mit ihrem Job und der entsprechenden Chefetage. Ihrem wohl lange angestauten Unmut über die Arbeitsbedingungen machten sie daher in der Öffentlichkeit Luft – und hinterließen auf dem großen Werbeschild außerhalb der Filiale eine deutliche Botschaft. Auf Instagram und Facebook* hatte sich ein Foto davon verbreitet und für Aufsehen gesorgt, sodass es wirklich jeder mitbekam. Klkntv.com zufolge wurde die Botschaft schnell wieder entfernt. Sie war jedoch lang genug da, um fotografiert und via Facebook und Instagram verbreitet zu werden. Die Nachricht an die Bosse von Burger King* lautete: „WE ALL QUIT. SORRY FOR THE INCONVENIENCE.“, zu Deutsch etwa „Wir alle kündigen. Sorry für die Umständlichkeiten“. Der instagram-Account der New York Post hat ein Foto des Schildes gepostet:

Burger King: Mitarbeiter klagen über extreme Arbeitszeiten und katastrophale Umstände

Dem lokalen Radiosender Klkntv.com gegenüber äußerte sich Rachel Flores, die nun ehemalige Geschäftsführerin der Filiale. Ihr zufolge seien die Arbeitsumstände in Vergangenheit mehr als katastrophal gewesen. In der Küche habe es keine Klimaanlage gegeben, so Flores, weswegen es dort oft unerträglich heiß wurde. Einmal sei sie sogar wegen Dehydration im Krankenhaus gelandet, worauf ihr Boss sie als Baby bezeichnet hätte. Zudem seien sie gnadenlos unterbesetzt gewesen, erzählt die ehemalige Mitarbeiterin Kylee Johnson – dauernde Überstunden und fehlende Mittagspausen seien die Folge gewesen. Ständig hätten sie darauf gewartet, Verstärkung zu erhalten – vergeblich. Dann kam die Idee mit der Botschaft auf dem Schild auf.

Burger King: Filialmitarbeiter sind weg – haben die Probleme Fortbestand?

Insgesamt neun Mitarbeiter, einschließlich Rachel Flores und Kylee Johnson, hätten die Aktion durchgeführt und somit öffentlich die Kündigung eingereicht. Zunächst hätten die Mitarbeiter über den Plan eher gelacht, es dann am nächsten Tag aber tatsächlich durchgeführt. Laut Flores scheinen die Probleme auch tiefer zu liegen, denn ihr zufolge hätte sie in ihrer Zeit bei Burger King seit Januar mehrere Regionalmanager kommen und gehen sehen. Zwar sei die Filiale weiter geöffnet, erzählen Flores und Johnsonn Klkntv.com weiter, sie sei jedoch weiterhin unterbesetzt und die Mitarbeiter würden nur wenige Tage, nachdem sie dort angefangen hatten, wieder aufhören. (fh) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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