Welche Filialen nehmen teil?

Digitaler Impf-Pass ab Montag in den Apotheken - doch es gibt Einschränkungen

  • Veronika Silberg
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Wer seine Corona-Impfung bereits erhalten hat, kann sich sein digitales Impfzertifikat nachträglich in der Apotheke holen. Doch nicht alle Filialen bieten den Service an.

Berlin - „Mehr Freiheit, mehr Normalität“ kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am vergangenen Donnerstag (10. Juni) in Berlin an. Auf der Pressekonferenz zum „CovPass“ hielt er freudig ein Smartphone in die Luft und stellte mit RKI-Chef Lothar Wieler und IBM-Projektleiter Ronald Fritz den neuen, digitalen Impf-Pass vor. Neben Impfzentren und Arztpraxen nannte Spahn Apotheken als dritte Anlaufstelle für den Pass.

Hier können sich Geimpfte ihren QR-Code nachträglich abholen. Doch das funktioniert nicht ganz uneingeschränkt. „Bitte nicht alle am Montag gleich in die Apotheken gehen!“ warnte Spahn. Auch laut Thomas Dittrich, dem Vorsitzenden des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), wird die Zahl der Apotheken, die das Angebot machen, in den ersten Tagen wahrscheinlich noch begrenzt sein. „Wir gehen aber davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegt.“  

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Welche Apotheke in der Nähe bereits beteiligt ist, lässt sich über ein Online-Portal herausfinden. Die teilnehmenden Filialen registrieren sich und können die Zertifikate über einen zentralen Server abrufen.

Wer nachträglich ein digitales Impfzertifikat für die CovPass-App möchte und in einem Impfzentrum geimpft wurde, bekommt seinen QR-Code voraussichtlich auch per Post zugeschickt. Den Gang zur Apotheke können Sie sich dann unter Umständen sparen. Ansonsten sollte die zweite Corona-Impfung bereits mehr als 14 Tage zurückliegen und der Geimpfte sollte sich ausweisen können.

Generell bleibt die Verwendung eines digitalen Impfpasses aber freiwillig. Wer möchte, kann weiterhin beim klassischen, gelben Impfheft aus Papier bleiben. (vs)

Rubriklistenbild: © Dennis Duddek/ Eibner Pressefoto via www.imago-images.de

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