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Corona-Regeln im Supermarkt: Das gilt jetzt in den Märkten

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Von: Stella Henrich

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Die neuen Corona-Regeln treten ab 16. November in Kraft. Dabei wird die fünftägige Isolationspflicht nach positivem Test aufgehoben. Positiv Getestete sollen nur noch eine Maske außerhalb der Wohnung tragen. Welche Regel gilt im Supermarkt?

München ‒ Bislang mussten sich Corona-Infizierte nach einem positiven Testergebnis für mindestens fünf Tage in Isolation begeben. Doch diese Vorschrift ist nun hinfällig. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat jetzt das Ende der Corona-Isolationspflicht verkündet. Bayern handelt dabei gemeinsam mit Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein. Aber welches Hygienekonzept gilt jetzt im Supermarkt?

Bisher galten die sogenannten Basismaßnahmen, auf die sich der Bund geeinigt hatte. Sie sind am 1. Oktober 2022 deutschlandweit in Kraft treten und gelten vorerst bis zum 7. April kommenden Jahres. Dazu zählen unter anderem die Maskenpflicht auf Flügen und im Fernverkehr sowie eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Vorschriften für Supermärkte dagegen sind Sache der Länder. Ob eine Maske bei Aldi, Edeka, Lidl, Rewe und Co getragen werden muss, regeln nach dem neuen Infektionsschutzgesetz die Gesundheitsminister der Länder.

Das Ende der Isolationspflicht - „Wer krank ist, bleibt zu Hause“

Bislang galt: Corona-Infizierte mussten sich nach einem positiven Testergebnis generell für mindestens fünf Tage in häusliche Isolation begeben müssen – und bis sie mindestens 48 Stunden symptomfrei sind, insgesamt bis zu einer Maximaldauer von 10 Tagen.

Mit Blick auf die veränderte Pandemie-Lage kommt nun aus vier Bundesländern, darunter Bayern, die Entwarnung. Das heißt auch, dass Beschäftigte trotz positivem Test in Bayern wieder zur Arbeit gehen dürfen, solange sie symptomfrei sind. „Wegsperren und Zusperren“ ist für Ministerpräsident Markus Söder offenbar kein Angebot mehr. Doch der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek stellt unmissverständlich klar: „Wer krank ist, bleibt zu Hause. Mit einem positiven Test ohne Symptome trägt man überall in Innenräumen eine Maske, außer in den eigenen vier Wänden.“

 Bild zeigt eine Frau mit Schutzmaske beim Bezahlen nach ihrem Einkauf in einem Supermarkt.
Die Länder regeln eigenverantwortlich, ob im Supermarkt eine Maske getragen werden muss. In Bayern ist sie nicht mehr Pflicht. (Symbolbild) © Eibner Europa/imago

Corona-Regeln im Supermarkt: Die Kunden können selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen oder nicht

Aldi, Rewe, Edeka, Lidl und Kaufland haben im Oktober bereits erklärt, dass sie sich an den Regeln orientieren, die in den einzelnen Bundesländern gelten. Damit gilt seitdem: Den Kunden von Aldi und Co ist es seitdem in den entsprechenden Ländern freigestellt, ob sie eine Maske tragen oder nicht. Ihnen wird dennoch angeraten, Rücksicht auf Mitmenschen zu nehmen und ausreichend Abstand zu seinem Nächsten zu halten. Obgleich sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach als oberster Dienstherr generell für das Tragen einer Maske im Supermarkt ausspricht.

Lebensmittelhändler wie Aldi Nord versichern bei Echo24.de, dass sie aufgrund der Erfahrungen während der Pandemie diverse Maßnahmen kurzfristig umsetzen könnten. Entscheidet sich eine Landesregierung also für eine Maskenpflicht, müssen die Kunden während des Einkaufs auch wieder eine Maske tragen. Bis dahin gilt in Bayern: Maske tragen liegt in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen.

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