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Neue 3G-Regelung im Supermarkt: Kaufland, Lidl und auch Toom betroffen - „Die Durchführung erfolgt“

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Von: Leyla Yildiz

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Welche Corona-Regeln gelten im Supermarkt?
Mitarbeiter in Supermärkten müssen in Folge der neuen Infektionsschutzverordnung des Bundes entweder geimpft, genesen oder getestet sein. (Symbolbild) © Tobias Hase/dpa

Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes ist die 3G-Regel am Arbeitsplatz in Kraft getreten. Betroffen sind davon auch Supermärkte wie Rewe und Lidl.

München - Die Corona-Pandemie steckt mitten in der vierten Welle. Tagtäglich überschlagen sich die Infektionszahlen - ein Ende scheint derzeit noch nicht in Sicht. Aus diesem Grund hat der Bund das Infektionsschutzgesetz erneuert. Das besagt, dass seit dem gestrigen Mittwoch (24. November) alle Angestellten nur noch mit der 3G-Regel den Arbeitsplatz betreten dürfen. Sprich, es müssen alle Mitarbeiter geimpft, getestet oder genesen sein.

Kaufland und Lidl: Unternehmen hält sich klar an 3G-Regelung am Arbeitsplatz

Das gilt natürlich auch für Supermärkte und andere Einzelhandelsunternehmen. Beispielsweise für Kaufland und Lidl. Die Schwarz-Gruppe, wozu die beiden Lebensmittelketten gehören, äußerte sich gegenüber Merkur.de folgendermaßen: „Aufgrund der aktuellen Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes ist der Zutritt zur Arbeitsstätte ausschließlich Beschäftigten mit 3G-Status erlaubt.“

Video: Impfnachweis soll nach neun Monaten ablaufen

Im Gegensatz dazu müssen Besucher der Märkte jedoch keine solchen Nachweise liefern. So lehnte beispielsweise Lidl die Einführung einer 2G-Regel für Kunden ab. Damit sind die Mitarbeiter einem höheren Risiko einer Corona-Infektion ausgesetzt. Die Schwarz-Gruppe erklärte, dass sie sich ausschließlich „an den Verordnungen der Bundesländer, den jeweiligen regional gültigen Allgemeinverfügungen sowie der Corona-Arbeitsschutzverordnung“ orientiert und diese entsprechend umsetzen würde.

Rewe-Group äußert sich zu 3G am Arbeitsplatz: Vollumfängliche Kontrollen

Ähnlich äußerte sich die Rewe-Group, die ihren Sitz in Köln hat und Einkaufsketten wie Rewe, Penny und Toom unter ihrem Dach vereint. Auf Nachfrage von Merkur.de sagte ein Pressesprecher: „Wir kommen den gesetzlich vorgeschriebenen Kontroll- und Dokumentationspflichten vollumfänglich nach.“ Das betreffe nicht nur die zentralen Stand- und Lagerorte, sondern auch die Märkte. „Die Durchführung erfolgt durch die zuständigen Führungskräfte vor Ort“, erklärte er weiter. (ly)

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