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2G jetzt auch im Supermarkt? Diese Corona-Regeln gelten in Deutschland im Dezember 2021

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Von: Lara Listl

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In einem Supermarkt steht eine Frau mit Mundschutz vor einem Kühlregal. (Symbolbild)
In deutschen Supermärkten darf weiterhin nur der einkaufen, der eine FFP2-Maske trägt und Abstand hält. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Nach dem Corona-Gipfel ist klar: Die deutschen Supermärkte bleiben weiterhin für jeden geöffnet. Doch für Mitarbeiter greift nun die 3G-Regel.

München - Die Inzidenzen steigen, die Corona-Ampel leuchtet schon seit Wochen rot und jetzt kündigt sich mit Omikron auch noch eine weitere ansteckende Virus-Variante in der Welt aus. Im Zuge des Corona-Gipfels am 2. Dezember wurden die Maßnahmen und Einschränkungen im Kampf gegen die Pandemie erneut verschärft.

Corona-Regeln in Deutschland: 2G im Einzelhandel - Supermärkte profitieren von Status

Zum Brechen der vierten Corona-Welle in Deutschland haben sich Bund und Länder auf bundesweit deutlich schärfere Vorgaben
und Einschränkungen geeinigt. Diese reichen von erheblichen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und Nicht-Genesene bis hin zu 2G-Regelungen für den Besuch von Restaurants, Kinos, Theatern und anderen Freizeiteinrichtungen. Zusätzlich kann sogar ein aktueller Test - also 2G plus - vorgeschrieben werden. Auch in Läden - mit Ausnahme solcher für den täglichen Bedarf wie Lebensmittel - kommen jetzt nur noch Geimpfte oder Genesene. Dies gilt unabhängig von den Inzidenzen. Die Geschäfte müssen das Einhalten der Regel kontrollieren.

Supermärkte und Apotheken, also Geschäfte zur allgemeinen Grundversorgung, bleiben also weiterhin für alle Bewohner Deutschlands ohne Beschränkung geöffnet.

Supermärkte positionierten sich früh gegen 2G- oder 3G-Regelungen

Schon vor dem Gipfel hatten sich Supermarktketten wie Aldi, Lidl, Rewe und Co. klar gegen eine Zutrittsbeschränkung im Rahmen der 2G-Regelung ausgesprochen, obwohl dies in einzelnen Bundesländern bereits möglich war. Auf Merkur.de-Anfragen versicherten die Discounter frühzeitig, keine 2G- oder 3G-Regelung für Kunden einzuführen zu wollen, solange es die Bundesregierung nicht verordnet. „Bei uns soll auch in der Zukunft jeder, ob geimpft oder nicht, einkaufen dürfen“, sagte beispielsweise eine Sprecherin des Supermarkt-Riesen Lidl.

3G im Supermarkt: Kunden sind noch nicht betroffen - Mitarbeiter schon

Ganz anders als bei den Kunden, sieht es dagegen bei den Mitarbeitern der Supermärkte aus: Denn mit der seit dem 24. November greifenden 3G-Regel am Arbeitsplatz, müssen sich ungeimpfte Supermarkt-Angestellte ab sofort regelmäßig auf das Coronavirus testen lassen. Ohne negativen Testnachweis dürfen Arbeitgeber wie Kaufland, Aldi und Co. ihren Beschäftigten den Zutritt in das Geschäft und damit auch zum Geld verdienen verweigern.

Corona-Regeln bei Aldi, Lidl und Co.: Das sollten Kunden weiterhin beachten

Nach wie vor müssen Kunden beim Einkaufen in deutschen Supermärkten eine FFP2-Maske tragen. Zudem sollte jeder darauf achten, wenn möglich mindestens eineinhalb Meter Abstand zu den Mitarbeitern und Kunden in den verschiedenen Geschäften zu halten. Regelmäßiges Händewaschen und -Desinfizieren soll ebenfalls weiterhin dazu beitragen, das Infektionsgeschehen im öffentlichen Leben möglichst zu stoppen.

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