Schwarz Gruppe baut Corona-Schnelltest-Netzwerk auf
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Gemeinsam mit Gesundheitsdienstleister EcoCare eröffnen Kaufland und Lidl erste Testzentren, wie hier in Eppingen.

Coronavirus

Schnelltests auf dem Supermarkt-Parkplatz: Bei Lidl, Kaufland und dm kommen Mega-Zentren vor die Filialen

  • Jonas Napiletzki
    vonJonas Napiletzki
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Mehrere große Einzelhandelsketten planen den Ausbau von Corona-Schnelltest-Zentren vor ihren Filialen. Das sind die Pläne von Lidl, Kaufland und dm.

Neckarsulm - In Deutschland soll es künftig deutlich mehr Möglichkeiten für Bürger:innen geben, sich einem kostenlosen Schnelltest im Rahmen der Corona-Testverordnung zu unterziehen. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, planen mehrere große Einzelhandelsketten den Aufbau von Corona-Schnelltest-Zentren* in ganz Deutschland.

So kündigte die Schwarz-Gruppe, zu der die Supermärkte Lidl und Kaufland gehören, am Dienstag an, in den kommenden Wochen auf den Kundenparkplätzen der Filialen „mehrere hundert Testzentren“ errichten zu wollen. Ziel sei ein flächendeckendes Angebot von kostenfreien Tests. Die Supermarkt-Kette arbeitet dabei mit dem Testanbieter Ecolog zusammen.

Corona-Schnelltests in Deutschland: Drogeriemarkt-Kette dm errichtet bis Ende April 500 Testzentren

Zuvor hatte bereits Deutschlands größte Drogeriemarkt-Kette dm* erste Schnelltest-Zentren in Baden-Württemberg, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Hessen in Betrieb genommen. Bis Ende April will der Drogerie-Marktführer nach dpa-Angaben bundesweit 500 Testzentren einrichten. Insgesamt seien mindestens 1000 geplant. Bisher (Stand 31. März 2021) bietet dm an folgenden Standorten ein Schnelltest-Zentrum:

  • Tübingen
  • Karlsruhe
  • Brandenburg an der Havel
  • Ettlingen
  • Mainz
  • Frankfurt am Main
  • Ludwigshafen am Rhein
  • Fulda
  • Hanau
  • Hachenburg
  • Potsdam
  • Stuttgart
  • Ottweiler
  • Saarbrücken
  • Tholey
  • Glinde

Corona-Schnelltest: Lidl und Kaufland planen mehrere hundert Testzentren in Deutschland - sukzessiver Ausbau

Die Schwarz-Gruppe beginnt mit dem Errichten von Testzentren, die einen schnellen und einfachen Zugang zu Corona-Schnelltests ermöglichen sollen, am Dienstag, 30. März. Gestartet wird der Ausbau nach Angaben des Unternehmens mit folgenden Standorten:

  • Heilbronn
  • Eppingen

„Bei der Auswahl der Standorte steht die verkehrstechnisch günstige Erreichbarkeit für alle Bürger im Vordergrund“, so die Inhaber-Gruppe von Lidl und Kaufland. Ziel sei es, in den kommenden Wochen mehrere hundert Testzentren in Deutschland aufzubauen und somit ein flächendeckendes Angebot von kostenfreien Tests zu schaffen. In den Testzentren können sich alle Bürger:innen von dem Kooperationspartner Ecolog unter dem Namen Ecocare einmal wöchentlich kostenfrei testen lassen.

Neben einer Online-Registrierung ist auch eine Anmeldung direkt vor Ort möglich. Die Testzentren sind laut der Schwarz-Gruppe zunächst von Montag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Zuletzt hatte ein Modell-Versuch mit Schnelltests in Tübingen Schule gemacht - die Universitätsstadt in Baden-Württemberg öffnete im Rahmen eines Projekts Gastronomie, Handel und Kultur für getestete Menschen. Leicht verwechselbar sind Schnelltests und Selbsttests - die Unterschiede sind jedoch gravierend.

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