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DHL-Wirbel bei Packstationen: Kunden verlieren regelmäßig die Nerven

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Von: Elena Royer

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Beschwerden von DHL-Kunden sind keine Seltenheit. Eine Packstation zog erst kürzlich wieder die Aufmerksamkeit im Netz auf sich.

Berlin - Besonders seit der Corona-Krise und den damit verbundenen Lockdowns bestellten immer mehr Menschen ihre Dinge im Internet. Nicht nur Klamotten oder Lifestyle-Artikel, auch Gegenstände für den täglichen Bedarf waren dabei - denn bequemer als in ein Geschäft zu gehen, ist Online-Shopping allemal.

DHL-Wirbel: Kunde verliert die Nerven

Aber nicht nur seit Corona, auch insgesamt nahm in den vergangenen Jahren der Online-Handel immer mehr zu. Besonders Amazon gehört zu den Gewinnern. Und man kann es den Internet-Käufern auch nicht verübeln, denn schließlich ist mit einem Mausklick alles bestellt und wird bequem geliefert.

Da ist es nicht verwunderlich, dass mit der großen Zahl an Aufträgen auch der Paket-Dienst DHL immer mehr zu tun hat. Die kommen oft kaum noch hinterher. Besonders in den sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook, müssen sich die Paketboten immer wieder der Kritik der Kunden stellen.

DHL: Packstation sorgt für Ärger Kunden

Doch DHL bietet den Paket-Versand seit einigen Jahren auch durch sogenannte Packstationen an. Waren diese früher nur in den größeren Städten vertreten, gehören sie heute sogar in kleineren Dörfern zum alltäglichen Erscheinungsbild. Auf ihrer Internetseite nennt das Unternehmen den wohl größten Vorteile der Packstation: „ Pakete unabhängig von Öffnungszeiten empfangen und verschicken“.

Und doch ziehen auch die gelben Packstationen regelmäßig den Ärger der DHL-Kunden auf sich. Das musste kürzlich auch ein Kunde feststellen, der auf Facebook seinem Ärger Luft machte. Darüber berichtet das Portal „Der Westen“. Seit kurzen müsse man beim Versenden an der Packstation die ewig lange Warenkorb-ID eingeben, die kleingedruckt auf dem Paketschein stehe, schreibt der Kunde. Und weiter: Kundenfreundlichkeit gehe aber anders - vor allem, wenn man dann auch noch mehrmals eingeben müsse, weil die Zahl 0 und der Buchstabe O nicht so leicht zu erkennen seien. Auch eine DHL-Änderung am April 2022 könnte dazu führen, dass Kunden die Packstationen nicht mehr nutzen können, wie RUHR24 berichtet.

DHL nimmt Stellung zu Packstation-Beschwerde

Das Unternehmen DHL nimmt dazu folgendermaßen Stellung: Sie würden bedauern, dass noch nicht alle unsere Packstationen (vorwiegend ältere Automaten) den Code einlesen können. Der Code verhindere, dass Versandlabel der DHL Online Frankierung verfälscht bzw. vervielfältigt werden. Manipulierte Labels würden bereits bei der Annahme erkannt. Sie würden sukzessive bei allen Automaten die Lesbarkeit des Datamatrix/-Sicherheitscode sicherstellen. Bis dahin entschuldigen sie sich für den zusätzlichen Aufwand. *RUHR24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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