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So heizen Sie richtig – Wertvolle Tipps in der Energiekrise

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Von: Stella Henrich

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Die Heizperiode geht los. Verbrauchern wird angesichts der hohen Energiekosten angst und bange. Wir haben einen wesentlichen Tipp, wie es sich trotz sinkender Temperaturen noch sparen lässt - ohne zu frieren.

Berlin ‒ Die Heizung runterdrehen lohnt sich. Schon ein Grad weniger senkt laut der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO₂-Online die Heizkosten im Schnitt um rund sechs Prozent. Doch wer kennt das nicht: Die Heizung im Wohnzimmer ist nur auf die empfohlenen 20 Grad eingestellt, aber die gefühlte Temperatur liegt weit darunter?

Unter Umständen ist das tatsächlich so. So behindern beispielsweise Gardinen und Möbel um die Heizkörper herum die Wärmeabgabe an die Raumluft. Und wenn dann noch die Thermostatventile verdeckt sind, können sie die Raumtemperatur nicht richtig erfassen. Folglich regulieren sie die Wärmeabgabe falsch.

Heizungsthermostat zwischen brennenden Euroscheinen.
Steigende Kosten für Energie: Wie lässt sich jetzt noch rasch Geld sparen? (Symbolbild) © Christian Ohde/imago

Was macht die Gesellschaft CO2online?

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online wurde 2003 von Johannes Hengstenberg in Berlin gegründet. Das Unternehmen setzt sich für die Reduktion des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid ein. Mithilfe unterschiedlicher Kampagnen sollen Privathaushalte dazu motiviert werden, ihren Energieverbrauch zu senken. Die Themenpalette reicht von der wärmetechnischen Modernisierung von Gebäuden bis hin zum Stromsparen im Alltag. Mithilfe von interaktiven Energiespar-Ratgebern und des Energiesparkontos können Verbraucher herausfinden, in welchem Maße ihr Energieverbrauch die Umwelt belastet und welche individuellen Schritte sie zum Energiesparen unternehmen können.

Verbrauchertipp: Vielleicht muss das Sofa verrückt werden

Daher lautet der Tipp zum Start in die Heizsaison für die Verbraucher: Ein Blick auf die Heizkörper könnte sich lohnen. Denn hier stellt sich die Frage, ob sich die Wärme von dort aus gut verbreiten kann. Ein Sofa etwa sollte laut den Verbraucherzentralen mindestens 30 Zentimeter Abstand zu der Heizung haben.

Die kleine Umstellung im Wohnzimmer wirkt sich offenbar durchaus positiv auf die Energieausgaben der Verbraucher aus. Durch Freiräumen und Freistellen von Heizkörpern können Mieter bis zu zwölf Prozent Energiekosten sparen, heißt es von der Kampagne „80 Millionen gemeinsam für den Energiewechsel“ des Bundeswirtschaftsministeriums mit einem Bündnis von Verbänden.

Daher der Tipp: Heizkörper brauchen Raum. Die Heizung sollte nicht von Möbeln verdeckt werden. Ansonsten wird die Wärmeabgabe verhindert. dpa

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