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Eurowings-Streik: Das müssen Passagiere jetzt wissen - Alle Rechte im Überblick

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Von: Yasina Hipp

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Am Donnerstag streikt die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit - Eurowings-Flugzeuge bleiben am Boden. Das müssen Passagiere jetzt wissen.

Düsseldorf - Starke Nerven brauchen alle, die am Donnerstag (6. Oktober) einen Flug mit Eurowings gebucht haben. Pilotinnen und Piloten der Lufthansa-Tochter sind zum Streik aufgerufen, der Airline zufolge bleibt jedes zweite Eurowings-Flugzeug am Boden. Aber was geschieht, wenn der eigene Flug ausfällt? Welche Ansprüche und Rechte hat man als Fluggast? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen.

Eurowings-Streik: Ausgleichszahlungen von bis zu 600 Euro sind möglich

Allgemein gilt zunächst: Bei Verspätungen und Ausfällen aufgrund eines Pilotenstreiks, wie nun am Donnerstag, bestehen verschiedene Ansprüche. Unter anderem auf Ersatzbeförderung, Verpflegung, Unterbringung und teilweise auch auf Ausgleichszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung in Höhe von 250 bis 600 Euro. Verspätet sich der Flug um mehr als drei Stunden, muss die Airline eine alternative Beförderung anbieten. Entweder kann ein anderer Flug angeboten werden und alternativ ein Bahnticket. Wird der Flug komplett storniert, können Passagiere auch Geld zurückverlangen. Jedoch muss sich dann jeder selbst darum kümmern, wie er sein Reiseziel erreicht.

Übrigens: Ist der Flug Teil einer Pauschalreise, ist der Reiseveranstalter und nicht die Airline der Ansprechpartner.

Eurowings-Streik: Diese Webseiten sind hilfreich

Bevor die Nerven am Flughafen dann komplett blank liegen, ist es vielleicht hilfreich sich schon vorab über die Rechte zu informieren. Detailliert erklären beispielsweise die Webseiten der Verbraucherzentralen oder der Stiftung Warentest die Passagier-Rechte. Die Verbraucherzentrale NRW bietet mit der Flugärger-App eine praktische mobile Anwendung für das Smartphone, mit welcher Ansprüche kostenfrei geprüft werden können. Und auch das europäische Verbraucherzentrum unterstützt Fluggäste mit einem browserbasierten Selbsthilfe-Tool bei Flugproblemen.

Erst Ende Juli hatte ein Streik des Bodenpersonals den Flugbetrieb der Lufthansa unter anderem auch am Münchner Flughafen lahmgelegt.

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